Foxconn übernimmt Linksys und Belkin

Für das Smart Home erwartet das taiwanesische Unternehmen deutliche Gewinne. Den US-Markt will der Apple-Zulieferer nun mit den Marken Wemo, Linksys und Belking angehen.

Foxconn Interconnect Technology, eine Tochter des Apple-Zulieferers Foxconn aus Taiwan, hat angekündigt, Belkin für 866 Millionen Dollar zu übernehmen. Zu dem hersteller von Apple-Zubehör, Steckern, Handy-Hüllen und anderen Accessoires, gehören ebenfalls die Marken Linksys und Wemo.

Belkin WeMo (Bild: Belkin)

Foxconn gab an, dass diese Übernahme vorbehaltlich des Vetos des US Committee on Foreign Investment ist. Die gleiche Behörde hatte auf geheiß von Donald Trump bereits die geplante Übernahme des Herstellers Qualcomms durch Broadcom untersagt.

Foxconn erklärt, dass das Unternehmen durch die Übernahme von Belkin, den Smart-Home-Markt besser mit Premiumprodukten angehen könne. Belkin besitzt zudem mehr als 700 Patente, zu denen auch Technologien gehören, die in den Home-Routern von Linksys oder den Smart-Home-Geräten von Wemo stecken.

Die Marken, die derzeit unter Belkin versammelt sind, sollen weiterhin als eigenständige Unternehmen unter FIT weiter operieren. Der CEO und Gründer von Belkin, Chet Pipkin, wird zudem in das Management-Team von FIT aufsteigen.

Belkin wurde 1983 in Los Angeles, Kalifornien gegründet und hat dort auch heute noch den Hauptsitz. Bei dem Unternehmen sind Weltweit 1400 Menschen angestellt. 2013 hatte Belkin den Netzwerkausrüster Linksys von Cisco übernommen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr meldete Belkin einen Umsatz von 789 Millionen Dollar.

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„FIT freut sich darüber, Belkin und dessen Fähigkeiten im Premium-Consumer-Produkt-Bereich übernehmen zu können“, kommentiert Sidney Lu, CEO von FIT. Mit der Integration des Belkin-Portfolios wolle der Hersteller die eigenen Angebote im Bereich Smart Home erweitern und damit auch schneller in den Markt vordringen.

„Wir sehen signifikante Synergien mit FIT, unter anderem die Möglichkeiten, die dieses Unternehmen als Hersteller hat, mit denen die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert wird“, so Belink-CEO Pipkin. Belkin könne damit auch mehr Ressourcen nutzen und höhere Investments tägigen, um damit aggressiver im Markt auftreten.

Zudem plant Foxconn für etwa 10 Milliarden Dollar eine neue Produktionsanlage in Wisconsin zu errichten. Die neue Anlage nahe Milwaukee wird teilweise durch Steuergeschenke des US-Bundesstaates finanziert und soll 2019 an den Start gehen.

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