Virtuozzo: Starke Performance von virtuellen Linux-Servern

Für die einfache Installation von Betriebssystemen stehen unter Virtuozzo Standard- und EZ-Templates zur Verfügung. Standard-Templates bieten eine einfache Installation lokal vorhandener Linux-Versionen. EZ-Templates schaffen die Möglichkeit, direkt per yum von den Linux-Distributionsservern und deren Mirrors Pakete zu installieren und von dort auch Updates zu beziehen (Bild 3 und 4). Damit ist es möglich, verschiedene Linux-Distributionen im Original zu beziehen und Updates einzuspielen, sobald sie verfügbar sind.

Schaut man sich die Templates in Bild 4 ein wenig näher an, so sieht man sofort, dass Virtuozzo für Linux in erster Linie für Web-Hosting konzipiert ist. Für den typischen Intranet-Serverbetrieb fehlen in den Templates Komponenten für unternehmensweites Login wie NIS, LDAP oder Kerberos (Bild 8). Bei Bedarf können diese aber manuell in den VPS oder als Application Templates installiert werden.

Generell sind die angebotenen Standard- und EZ-Templates ganz auf den Serverbetrieb ausgelegt. Während Windows im Wesentlichen komplett installiert werden muss, so dass auch Desktop-Anwendungen unter Terminal-Server denkbar sind, ist diese Möglichkeit bei Virtuozzo für Linux zumindest in den Templates nicht vorgesehen.

Es ist genauso wenig möglich, Netzwerk-Filesysteme innerhalb eines VPS zu mounten. Die Filesysteme nfs und smbfs stehen in einem VPS nicht zur Verfügung (Bild 5). Unter Virtuozzo für Windows ist diese Funktion vorhanden. In der Management-Konsole können einem VPS lediglich lokale Partitionen zur Verfügung gestellt werden (Bild 6).

Für die nächste Version ist die Unterstützung von Netzwerk-Filesystemen angekündigt und auch im aktuellen Build des Open-VZ-Kernels bereits implementiert.

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