Google testet Radar-basierten Bewegungssensor für Gestensteuerung

Die FCC genehmigt den Betrieb des Sensors mit einer erhöhten Sendeleistung. Er erkennt Bewegungen von Händen oder Fingern zur berührungslosen Bedienung von Geräten. Der Soli genannte Sensor richtet sich unter anderem an Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Die Federal Communications Commission (FCC) hat Google die Genehmigung für die Ausweitung von Tests mit radarbasierten Bewegungssensoren erteilt. Das Unternehmen darf die Soli genannten Sensoren künftig mit höherer Leistung betreiben. Außerdem ist es Google erlaubt, die Sensoren auch an Bord von Flugzeugen in Betrieb zu nehmen.

Google (Bild: Google)Wie Reuters berichtet, begründet die FCC ihre Entscheidung mit dem öffentlichen Interesse. Google entwickle „innovative Funktionen zur Kontrolle von Geräten über eine berührungslose Handgesten-Technologie“. Google selbst wollte die Genehmigung der FCC nicht kommentieren.

Laut der Regulierungsbehörde soll der Soli-Sensor mithilfe von Radarimpulsen Bewegungen im dreidimensionalen Raum erkennen. Das wiederum soll es erlauben, Funktionen eines Geräts zu steuern, ohne es zu berühren. Entwickelt wird die Technik demnach für Assistenzsysteme für Menschen mit Bewegungs- und Spracheinschränkungen.

Google selbst beschreibt beispielsweise einen unsichtbaren Knopf, den Nutzer zwischen Daumen und Zeigefinger drücken können. Der Sensor soll aber auch eine virtuelle Wählscheibe erkennen, die bedient wird, indem einen Nutzer mit dem Daumen über den Zeigefinger streicht. Die Interaktion mit den eigenen Fingern soll dem Nutzer zudem ein haptisches Feedback vermitteln.

Dem Bericht zufolge testet Google seit März die Sensoren im Frequenzband von 57 bis 64 GHz mit einer Leistung, die den Vorgaben des European Telecommunications Standards Institute (ETSI) entsprechen. Einer Erhöhung der Leistung habe Facebook aufgrund möglicher Wechselwirken mit vorhandenen Technologien anfänglich widersprochen. Im September hätten beide Unternehmen der FCC einen Kompromiss vorgelegt, der eine Erhöhung der Sendeleistung vorsah, jedoch auf ein geringeres Niveau als von Google anfänglich vorgeschlagen.

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