Oculus stellt VR-Headset Oculus Quest vor

Es kommt im Frühjahr 2019 für 399 Dollar in den Handel. In der Brille stecken ein Snapdragon 835 und 64 GByte Speicher. Inhalte stellt die Brille, die keine Kabel benötigt, auf zwei Displays mit einer Auflösung von jeweils 1600 mal 1440 Bildpunkten dar.

Die Facebook-Tochter Oculus hat eine neue Virtual-Reality-Brille namens Oculus Quest angekündigt. Sie wurde von Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf der Konferenz Oculus Connect 5 vorgestellt. Sie benötigt weder ein Smartphone noch Kabelverbindungen zu anderen Geräten. Im Frühjahr 2019 soll die Brille in den Handel kommen und 399 Dollar kosten.

In seiner Keynote betonte Zuckerberg, die Zukunft von Virtual Reality sei kabellos, um mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen und die Tür für bessere VR-Erlebnisse zu öffnen. Zudem kündigte er an, Oculus werde viele PC-basierte VR-Spiele und –Apps für Oculus Quest portieren, um den Abstand zur teureren PC-basierten VR-Brille Oculus Rift zu verkürzen.

Oculus Quest (Bild: Oculus)Zum Lieferumfang von Oculus Quest gehört eine überarbeitete Version der Controller von Oculus Rift, die das Unternehmen als Oculus Touch bezeichnet. Sie seien vor allem für VR-Gaming entwickelt worden. Das Unternehmen betont dabei die Kompatibilität zu den Rift-Controllern sowie den Spiele-Engines Unity und Unreal, was es erlauben soll, für Quest entwickelte Inhalte auch für Oculus Rift zu portieren.

Die Optiken übernimmt das neue Headset indes von der Oculus Go. Hinter jeder Vergrößerungslinse steckt zudem ein Displaypanel mit einer Auflösung von 1600 mal 1440 Bildpunkten. Nach Unternehmensangaben wurde auch die Audiowiedergabe verbessert. Angetrieben wird Oculus Quest von einem Qualcomm Snapdragon 835, dem 64 GByte interner Speicher zur Seite stehen. „Das gesamte Headset wurde so gestaltet, dass es die Leistung dieses Prozessors maximiert“, heißt es dazu im Oculus Developer Blog.

Die neu entwickelte Technik Oculus Insight soll indes ohne externe Sensoren die genaue Position des Nutzers in der realen Welt ermitteln und verfolgen. Das System nutzt vier Ultra-Weitwinkel-Sensoren und Computer-Vision-Algorithmen. Zudem unterstützt es die Guardian-Funktion, die Nutzer schützen soll, während sie sich in der virtuellen Realität aufhalten.

Bei der Vorstellung von Oculus Quest betonte Andrew Bosworth, Vice President des Bereichs Consumer Hardware bei Facebook, die Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality beziehungsweise Mixed Reality am Arbeitsplatz. Unter anderem zeigte er, wie er in einer virtuellen Umgebung Maus und Tastatur seines PCs nutzte, um ein Word-Dokument zu bearbeiten, um anschließend in einem virtuellen Raum an einer Besprechung teilzunehmen.

Einen ersten Erfolg beim Einsatz von VR-Techniken in Unternehmen konnte Oculus in der vergangenen Woche verbuchen. Der US-Handelskonzern WalMart kündigte die Anschaffung von 17.000 Oculus-Go-Headsets an. Sie sollen in den USA bei einem VR-basierten Ausbildungsprogramm zum Einsatz kommen, das allen Mitarbeitern in den WalMart-Filialen zur Verfügung stehen soll.

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Themenseiten: Facebook, Oculus VR, Virtual Reality, Wearable

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