Intel nennt Details zu 10-Nanometer-CPUs Cannon Lake

In Intels ARK-Katalog taucht der Mobileprozessor Core i3-8121U auf. Er erreicht im Turbo-Boost-Modus bis zu 3,2 GHz. Seine zwei Kerne unterstützen Hyperthreading und bis zu 32 GByte RAM. Lenovo bietet in China mit dem IdeaPad 330 ein 15,6-Zoll-Notebook mit dem Chip an.

Der chinesische Online-Händler JD.com zeigt auf seiner Website ein Lenovo-Notebook, dass von einer bisher unveröffentlichten Intel-CPU vom Typ Core i3-8121U angetrieben wird. Wie Computerbase berichtet handelt es sich dabei um einen Vertreter der Cannon-Lake-Generation, die Intel im 10-Nanometer-Verfahren fertigt. Technische Details zu dem Prozessor finden sich bereits in Intels ARK-Katalog.

Intel (Bild: Intel)Dort wird auch bestätigt, dass es sich um eine 10-Nanomter-CPU handelt, die genauso wie die 14-Nanometer-Chips Kaby Lake und Coffee Lake zur achten Core-Generation gehört. Der Core i3-8121U erreicht demnach einen Basistakt von 2,2 GHz, der mit Intel Turbo Boost kurzzeitig auf 3,2 GHz erhöht werden kann.

Die zwei Kerne des Core i3-8121U unterstützen Hyperthreading und können somit bis zur vier Threads gleichzeitig ausführen. Zudem stehen der CPU 4 MByte Smart Cache zur Verfügung. Der Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR4x, der bis zu 32 GByte groß sein darf, erreicht eine maximale Speicherbandbreite von 41,6 GByte/s. PCWorld weist darauf hin, dass Cannon Lake die Speicherbandbreite gegenüber Kaby-Lake-Chips wie dem kürzlich vorgestellten Core i3-8130U um 22 Prozent erhöht.

Lenovo verbaut die CPU im IdeaPad 330 und stellt ihr 4 GByte RAM und eine 500 GByte große Festplatte zur Seite. Weder Lenovo noch Intel erwähnen einen integrierten Grafikchip des Intel Core i3-8121U. Stattdessen verwendet Lenovo eine dedizierte Grafikkarte vom Typ AMD RX540. Zur weiteren Ausstattung gehört ein 15,6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Bildpunkten.

JD.com zufolge kann das IdeaPad 330 mit Intels 10-Nanometer-CPU ab Lager bestellt werden. Im April hatte das Unternehmen anlässlich der Veröffentlichung seiner Bilanz angekündigt, 10-Nanometer-Produkte derzeit nur in kleinen Mengen auszuliefern. Größere Stückzahlen sollen erst 2019 zur Verfügung stehen – möglicherweise sogar erst ab dem zweiten Halbjahr des kommenden Jahres.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Prozessoren aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

HIGHLIGHT

Erfolgreiche Cyber-Sicherheit erfordert eine neue Sichtweise

Ein Plattformansatz verringert die Risiken und beschleunigt die Implementierung und Integration. Unternehmen können Sicherheitslösungen schneller und mit weniger Aufwand sowie Komplexität bereitstellen, wie McAfee in diesem Whitepaper erklärt. 

Themenseiten: Intel, Prozessoren

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Intel nennt Details zu 10-Nanometer-CPUs Cannon Lake

Kommentar hinzufügen
  • Am 18. Mai 2018 um 13:33 von C

    Intel hängt den anderen Foundries technisch hinterher.
    Und da Intel CPUs Buggy & Schrott sind braucht man diese auch gar nicht erst zu kaufen.

    Intel selbst hält wohl nix mehr von seinen eigenen Fertigkeiten & Produkten. Hat doch Intel Capital in die RISC-V Bude SiFY massiv Geld investiert…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *