Deutsche haben 2016 durchschnittlich 1280 Euro in Online-Shops ausgegeben

Laut aktueller Bitkom-Umfrage geben Online-Shopper in diesem Jahr im Schnitt 1280 Euro aus. 5 Prozent von ihnen gehen dabei täglich im Internet einkaufen. Drei Viertel der Befragten steuern auch ausländische Online-Shops an.

Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben hat, haben deutsche Online-Shopper 2016 im Schnitt 1280 Euro bei ihren Einkäufen im Internet ausgegeben. Befragt wurden 1166 Internetnutzern ab 14 Jahre im Dezember 2016. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie in den letzten 12 Monaten online, also im Internet, etwas gekauft oder etwas gebucht?“, „Wie häufig kaufen Sie in der Regel online etwas ein?“, „Wenn Sie einmal an das gesamte Jahr 2016 denken: Wie hoch waren beziehungsweie werden Ihre Ausgaben für Online-Käufe schätzungsweise sein?“, „Haben Sie schon einmal bei einem Online-Händler außerhalb Deutschlands etwas gekauft oder gebucht?“ und „Wo haben Sie bereits Produkte oder Dienstleistungen bestellt?“.

online-shopping-e-commerce-shutterstock-dencg (Bild: Shutterstock)

Von den Umfrageteilnehmern gaben 22 Prozent an, in diesem Jahr zwischen 500 und 1000 Euro beim Online-Shoppen ausgegeben zu haben, 29 Prozent der Befragten zwischen 1000 und 2500 Euro und 16 Prozent mehr als 2500 Euro ein. 96 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten etwas im Internet gekauft oder gebucht zu haben – ohne Ausnahme quer durch alle Altersklassen. 5 Prozent kaufen der Umfrage zufolge täglich im Web ein und jeweils 15 Prozent shoppen einmal oder mehrmals pro Woche online. „Auch für 2017 stehen die Zeichen im E-Commerce auf Wachstum“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

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Sieben von zehn Online-Einkäufern (72 Prozent) haben schon einmal bei einem Händler außerhalb Deutschlands etwas gekauft oder gebucht. 8 Prozent tun dies laut Bitkom-Umfrage regelmäßig, 54 Prozent gelegentlich. Online-Shops im europäischen Ausland liegen mit 74 Prozent in der Kundengunst ganz oben, danach folgen – mit 49 Prozent – asiatische und mit 40 Prozent nordamerikanische Shops. Allerdings hat auch ein Viertel (25 Prozent) der Online-Shopper noch nie etwas in ausländischen Shops gekauft.

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2 Kommentare zu Deutsche haben 2016 durchschnittlich 1280 Euro in Online-Shops ausgegeben

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  • Am 27. Dezember 2016 um 17:59 von hugo

    Ganz Deiner Meinung nur hat der Onlinehandel mit seinen schwankenden Preisen auch seine Tücken´:
    – Größere Online-Händler ändern ihre Preise zum Teil im Minutentakt.
    – Onlinehändler analysieren das Surfverhalten des Kunden, bestimmt Standort,
    Endgerät und passt Angebote entsprechend an.

  • Am 27. Dezember 2016 um 16:57 von mac4ever

    In den vergangenen Jahren ist die Infrastruktur außerhalb der Großstädte immer weiter abgebaut worden. Da ist der Onlinehandel ein Rettungsanker.

    Ich kaufe seit vielen Jahren, in letzter Zeit jeden zweiten Tag, online ein, und es sind bestimmt mehrere Tausend Euro im Jahr, die ich ausgebe. Elektronikbauteile, die ich nicht am nächsten Tag benötige, kaufe ich direkt in China ein, spezielle Produkte in ganz Europa und selbst im heimischen Baumarkt habe ich schon mal online vorbestellt. Die Zahl der Webshops, die schon besucht habe, kann ich nicht mehr zählen. Meine Erfahrungen sind nicht nur, aber doch überwiegend positiv.

    Für mich ist der Onlinehandel ein Ausgleich für die Vernachlässigung der Fläche durch den stationären Handel.
    Wenn es ginge, würde ich auch Lebensmittel online einkaufen – das wird aber an meinem Wohnort von den regionalen Versorgern noch nicht angeboten beziehungsweise die deutschlandweit versendenden Versender sind noch zu teuer. So fahre ich lieber zum stationären Lebensmittelhandel, der zwischen 7 und 16 km entfernt ist.

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