Motorola bleibt in der Gewinnzone

Der Konzernüberschuss beträgt 69 Millionen Dollar. Der Umsatz sinkt im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 5,044 Milliarden Dollar. Das Handygeschäft belastet das Ergebnis mit 192 Millionen Dollar Verlust.

Motorola hat zum vierten Mal in Folge einen Gewinn eingefahren. Für das erste Quartal 2010 meldet das Unternehmen einen GAAP-Konzernüberschuss von 69 Millionen Dollar oder 0,03 Dollar je Aktie, obwohl seine Handysparte weiterhin rote Zahlen schreibt. Ein Jahr zuvor hatte es noch 231 Millionen Dollar Verlust verbucht.

Der Umsatz sank im Jahresvergleich um rund sechs Prozent von 5,371 Milliarden auf 5,044 Milliarden Dollar. Operativ steht nach einem Minus von 449 Millionen Euro im Vorjahresquartal nun ein Plus von 76 Millionen Euro zu Buche.

Das Handygeschäft belastete das Ergebnis mit einem operativen Verlust von 192 Millionen Dollar. Im Vorjahr lag dieser aber noch bei 545 Millionen Dollar. Der mit Mobiltelefonen generierte Umsatz schrumpfte gegenüber dem Vergleichszeitraum um neun Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar.

Nach eigenen Angaben hat Motorola zwischen Januar und März insgesamt 8,5 Millionen mobile Geräte verkauft, davon 2,3 Millionen Smartphones. Damit haben sich die in die Einführung des Milestone und anderer Android-Geräte gesetzten Hoffnungen größtenteils erfüllt.

Für das laufende zweite Quartal erwartet der Hersteller einen Gewinn von 0,07 bis 0,09 Dollar je Aktie. Damit die Handysparte die profitablen Segmente nicht weiter belastet, soll sie zusammen mit der Unterhaltungselektronik ausgegliedert werden.

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