Microsoft streicht 10.000 Jobs

Es ist der größte Stellenabbau bei Microsoft seit acht Jahren. Eine größere Entlassungswelle gab es nach der gescheiterten Übernahme von Nokia. Das Unternehmen schätzt die Kosten der Restrukturierung auf 1,2 Milliarden Dollar.

Microsoft hat den größten Stellenabbau des Unternehmens seit acht Jahren angekündigt. Der Restrukturierung sollen bis zu 10.000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Das entspricht etwa 5 Prozent der Gesamtzahl der Mitarbeiter, die CEO Satya Nadella in einem Rundschreiben ankündigt.

Der Softwarekonzern reagiert nach eigenen Angaben auf die schwierige weltwirtschaftliche Lage. Zudem will sich Microsoft stärker auf Wachstumsbereiche wie künstliche Intelligenz konzentrieren. Zu den betroffenen Abteilungen machte Nadella keine Angaben. Medienberichten zufolge sollen unter anderem Stellen im Bereich Engineering wegfallen.

Restrukturierung kostet 1,2 Milliarden Dollar

„Diese Entscheidungen sind schwierig, aber notwendig“, sagte Nadella. „Sie sind besonders schwierig, weil sie sich auf Menschen und das Leben von Menschen auswirken – unsere Kollegen und Freunde.“

Microsoft kündigte zudem an, sein Hardware-Portfolio zu überarbeiten. Als weitere Sparmaßnahe sei eine Konsolidierung der gemieteten Büroflächen geplant. Alle Änderungen, inklusive Abfindungen, sollen Nadella zufolge das Unternehmen rund 1,2 Milliarden Dollar kosten.

Bereits im Oktober 2022 hatte sich Microsoft von rund 1000 Mitarbeitern getrennt. Die bisher größte Entlassungswelle in der Geschichte des Redmonder Unternehmens wurde 2014 durch die gescheiterte Übernahme von Nokia ausgelöst – sie kostete mehr als 20.000 Mitarbeitern den Job.

Themenseiten: IT-Jobs, Microsoft, Stellenabbau

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