Google startet Wissenstool „Knol“

Im Gegensatz zu Wikipedia sind Autoren namentlich erwähnt

Google will mit dem heute gestarteten kostenfreien Tool Knol die Internetgemeinde dazu ermutigen soll, Artikel über spezielle Wissensbereiche zu veröffentlichen: „Was auch immer Ihre Spezialität ist, schreiben Sie darüber, teilen Sie sich anderen mit und werden Sie Teil einer Gemeinschaft der Information und des Wissens“, ruft Google auf.

„Das Internet ist riesig, doch es gibt immer noch viel Expertenwissen, das unbekannt bleibt“, sagt Jürgen Galler, Director of Product Management bei Google. „Knol gibt den Menschen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen zu teilen – und als Autor ihres Beitrags genannt zu werden.“ In diesem Punkt unterscheidet sich das neue Tool auch wesentlich von Wikipedia.

Voraussetzung, um auf Knol Artikel zu verfassen, ist ein Google-Account. Qualitätssicherung soll durch Kommentare, Bewertungen und Rezensionen der Leser erfolgen. Artikel sind zu nahezu allen legalen Themen denkbar.

Zum Start präsentiert das Tool hauptsächlich Artikel zu Gesundheitsthemen – von Schlaflosigkeit bis Brustvergrößerung. Aber auch zu anderen Interessensgebieten, etwa der Reinigung verstopfter Toiletten, finden sich Beiträge.

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Google startet Wissenstool „Knol“

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  • Am 25. Juli 2008 um 13:36 von Paul

    Aufsplitterung von gesammelten Wissen
    Wikipedia sollte ein universelles Lexikon sein, jetzt fängt Google auch damit an. Die sollten liber GoogleEarth weiter ausbauen und pflegen und vorhandene gute Projekte nicht nachahmen.
    Das jetzt Google eine Wiki machen will, das jetzt ein Wiki MED geschaffen werden soll über Gesundheit, Krankheit u.s.w., ich finds nicht gut das sich alles wieder aufsplittert.
    Warum nicht bei einer Oberfläche und einem Link bleiben und alles hier eintragen?

  • Am 24. Juli 2008 um 18:29 von Harry

    Knol – LoL – für was auch?
    Sollen die Amis das Rad eben neu erfinden, wenn sie meinen, das lohnt sich. Wikipedia ist open und nicht "free", da gibt’s doch wesentliche Unterschiede. Und nur, weil der Name des Autors erwähnt wird… da werden wohl viele Extrovertierte Möchtegerns sich austoben und sagen können: "Kuck mal, den Mist da habe ich verzapft – FREU"… ich find’s vollkommen unnötig. Und nicht mal auf Deutsch!

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