Java-DB: So funktioniert Suns Datenbank-Managementsystem

Um das DBMS verwenden zu können, muss man zuerst Java-DB vom Sun-Entwicklernetzwerk herunterladen. Die aktuelle binäre Distribution bringt alles mit, was gebraucht wird, um mit eingebetteten Datenbankanwendungen zu arbeiten.

Ist die Distribution heruntergeladen, enthält die Verzeichnisstruktur von Java-DB die folgenden Unterverzeichnisse: demo, frameworks, javadoc, docs und lib.

  • demo schließt zwei Demoprogramme ein: Eines zeigt, wie man eine einfache eingebettete Anwendung erstellt, das andere, wie Java-DB in einer Client-Server-Umgebung eingesetzt wird.
  • frameworks umfasst Utilities zum Einrichten von Umgebungsvariablen sowie für das Erstellen von und Arbeiten mit Datenbanken. (Bei dem weiter unten aufgeführten Beispiel wird dieses Unterverzeichnis nicht verwendet, weil diese Anwendung vollständig selbstständig sein soll. Für das Address-Book werden keine externen Utilities eingesetzt.)
  • javadoc enthält die API-Dokumentation. Dieses Unterverzeichnis ist besonders nützlich, wenn man seine IDE so einrichtet, dass sie als Java-DB-API-Javadoc direkt darauf zugreifen kann.
  • docs besteht aus der Dokumentation zur Einrichtung von Java-DB sowie Administrator- und Referenzleitfäden.
  • lib enthält die Java-DB-Bibliotheken, verpackt als jar-Dateien.

Hinweis:Informationen zu den einzelnen Bibliotheken finden sich in der Java-DB-Dokumentation.

Für eine eingebettete Datenbankanwendung wird hier nur die Bibliotheksdatei derby.jar verwendet. Um Java-DB für Entwicklungszwecke zu installieren, muss die Datei derby.jar in den Klassenpfad der Anwendung aufgenommen werden.

Nach der Installation der binären Distribution und dem Hinzufügen von derby.jar zum Klassenpfad lässt sich Java-DB genauso wie jede andere JDBC-kompatible Datenbank verwenden. Falls Java 6 bereits installiert ist, reicht es, die Datei derby.jar einfach dem Standard-Klassenpfad hinzuzufügen.

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