CeBIT: Reiner SCT eröffnet Geldkarten-Online-Shop

Zentrale Site soll anonymes Shoppen vereinfachen

Der Geldkarten-Spezialist Reiner SCT hat heute auf der CeBIT ein Portal gestartet, auf dem Verbraucher im Web anonym einkaufen können. Unter Smartbasar.de finden sich Online-Händler, die die Geldkarte-Bezahlfunktionen anbieten.

Um den Service nutzen zu können, benötigt der Kunde zum einen eine EC-Karte mit Chip, von denen deutschlandweit derzeit über 68 Millionen im Umlauf sin. Zum anderen muss ein Kartenlesegerät vorhanden sein. Der Kunde kann damit die Zahlung per Knopfdruck bestätigen. Ein Missbrauch sei somit ebenso ausgeschlossen wie die umfangreiche Registrierung im Online-Shop.

„Dies garantiert eine sichere und anonyme Zahlung“, sagt Carsten Sommer, Geschäftsführer von Reiner SCT – die Bank erfährt nicht, in welchen Shops der Kunde gekauft hat. Zudem soll der Bezahlvorgang mit der Geldkarte Minderjährige vor dem Kauf nicht jugendfreier Produkte schützen: Beim Bezahlen findet eine Altersverifikation über das im Chip gespeicherte Geburtsdatum statt. Zukünftig soll es auch möglich sein, in den angeschlossenen Shops Bonuspunkte zu sammeln.

Um Geldkarten nutzen zu können, müssen sie erst wie eine Prepaidkarte aufgeladen werden. Dies soll künftig via Internet vereinfacht möglich sein, so das Unternehmen.

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2 Kommentare zu CeBIT: Reiner SCT eröffnet Geldkarten-Online-Shop

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  • Am 24. März 2007 um 22:14 von Micha

    Reiner SCT eröffnet Geldkarten-Online-Shop
    Hallo

    ich bin nicht davon überzeugt, dass sich dies als Zahlungsweise im Internet durchsetzen wird. So ein Gerät kostet ca 125 Euro auf den Seiten von Reiner SCT und welcher Kunden kauft erst so ein Gerät?????

    Ich denke hier eher, wenn die Geräte deutlich günstiger sind wenn überhaupt, finden diese auch eine entsprechend große Resonanz. Wir selber haben eine entsprechende Umfrage gemacht bei unseren Kunden. Hier kam raus, das 98 % aller befragten etwa 2800 Kunden nicht diese Art von Zahlung nutzen würden, da das jüngste Beispiel mit den EC Karten Lesegeräten die Runden gemacht haben.

    Auch glaube ich nicht, dass sich die sehr vielen kleinen Online Händler da anschließen werden.

  • Am 17. März 2007 um 0:22 von Marc

    Chipkartenleser kein Angriffsziel in den benötigten Treibern?
    Sind die Treiber unangreifbar?
    Soweit ich ahne (ich hab‘ halt nur eine Ahnung davon) benötigen angeschlossene Geräte doch Treiber – und die sind keinesfall angreifbar / austauschbar?
    Prima da zahlt der Kunde gern um die NEUNZIG Euro für so ein Teil – oder auch nicht.

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