Druckreif: Neun Farblaserdrucker im Test

Drucker für den Büroalltag werden in allen erdenklichen Größen und für unterschiedlichste Anwendungen angeboten. Der ZDNet-Test von neun Modellen soll die Entscheidung für das richtige Modell erleichtern.

Warum viel Geld für den Druck von Broschüren und Berichten ausgeben, wenn man diese mit einem schnellen Farblaserdrucker guter Qualität auch selbst drucken kann? In diesem Test werden neun Farblaserdrucker mit einem Farbdruckdurchsatz von 25 Seiten pro Minute unter die Lupe genommen. Fünf der getesteten Drucker brachten es zwar nur auf 24 Seiten pro Minute, wurden aber dennoch im Testbericht berücksichtigt. Teilweise stellten die Testgeräte das Spitzenmodell des jeweiligen Herstellers dar. Testteilnehmer: Ricoh, Oki, Xerox, Kyocera, HP, Epson, Konica-Minolta, Tally Genicom und Lexmark.

Der Test wurde in zwei Abschnitte unterteilt: Drucker für Arbeitsgruppen mittlerer Größe und zum Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen.

Im Druckerbereich gab es in letzter Zeit keine bahnbrechenden Entwicklungen, abgesehen davon, dass die Geräte immer schneller, präziser und preisgünstiger drucken. Die für mittlere bis große Arbeitsgruppen ausgelegten Drucker können mithilfe zusätzlicher Papierschächte teilweise Papierkapazitäten von mehr als 4.000 Blatt erreichen. Außerdem können diese Geräte mit einem Finisher ausgestattet werden. Deren Ausführung variiert je nach Hersteller und umfasst unter anderem Locher, Hefter, Stapelvorrichtungen und Booklet Finisher.

Zu den Druckern für Arbeitsgruppen kleiner bis mittlerer Größe lassen sich meist nur Schächte mit einer Papierkapazität von bis zu 2.000 Blatt hinzufügen, wobei mitunter auch zusätzlicher Speicher oder Festplattenlaufwerke installiert werden können.

Einige Drucker werden nach wie vor mit einer Tonerkassette für den Einstieg geliefert, die weniger Toner als herkömmliche Kassetten enthält. Vermutlich halten die Anbieter an diesem Konzept fest, um Einsparungen zu erzielen. Der Austausch der Tonerkassetten ist zwar nicht sehr teuer, doch sollte man darauf achten, wie oft der Toner gewechselt werden muss. Bei den Druckern für mittlere bis große Arbeitsgruppen reicht eine Kassette für ca. 20.000 Seiten Schwarzweißdruck und 15.000 Seiten Farbdruck, wenn man von einer Abdeckung von 5 Prozent pro Blatt ausgeht. Der schwarze Toner hält meist länger, da die Kassetten üblicherweise größer sind.

Drucker für kleine bis mittlere Arbeitsgruppen bringen es durchschnittlich auf 9.000 Schwarzweiß-Seiten und 6.000 Farbseiten. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Farbseite im Durchschnitt zu zehn bis zwölf Prozent bedruckt ist, wovon wiederum fün bis sechs Prozent schwarz und fünf bis sechs Prozent bunt sind. Dieser Durchschnittswert gilt für alle Einsatzmöglichkeiten, einschließlich geschäftlicher und grafischer Anwendungen. Der hohe Verbrauch an schwarzer Farbe erklärt sich vor allem dadurch, dass Farbdrucker den schwarzen Toner zum Abdunkeln der Farben verwenden. Daher ist Schwarz auch bei bunt bedruckten Seiten die meistverwendete Farbe.

Um die Gesamtbetriebskosten eines Farbdruckers zu errechnen, muss man die Service-Intervalle ausgehend vom erwarteten Druckvolumen betrachten und alle auszutauschenden Komponenten wie Toner, Trommel, Fixierer, Walzen, Riemen und zu entsorgende Teile berücksichtigen.

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Neueste Kommentare 

8 Kommentare zu Druckreif: Neun Farblaserdrucker im Test

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  • Am 14. November 2005 um 21:03 von gkvs

    Test Laserdrucker
    Tests der 400-1000€-Geräte wären wesentlich praxisnaher und würden das vielfache an Interessenten ansprechen. Bei dieser Seitendarstellung vermisse ich: die näheren technischen Daten, Angabe der Benotungen in % in Druckqualitäten Farbe und s/w, Geschwindigkeit, Tonerverbrauch und -kosten und noch einiges mehr. Dieser Test war nicht sehr hilfreich. Muß mich woanders umsehen.

  • Am 17. Juni 2005 um 10:43 von Volker Dietrich

    preisgünstiger wäre besser
    Tolle Teile, aber für welchen Privatmann oder auch Klein-Büro lohnt sich ein solches Teil!! Ich meine Zielgruppe verfehlt!
    Sinnvoller wäre ein Test bis zu rd. 700,– Euro. Vielleicht lernt Ihr das noch mal!
    Volker Dietrich

    • Am 25. Juli 2005 um 20:59 von M. Lascheit

      AW: preisgünstiger wäre besser
      Dem muss ich mich mehr oder weniger anschliessen, denn auch wenn dieser Test für einige wenige grosse Unternehmen sicher interessant sein wird, würde ich mich über einen Test in der unter-1000-Euro-Klasse freuen, denn die hier getesten Geräte sind leider allesamt zu teuer für unser kleines Unternehmen.

      Mfg

  • Am 15. Juni 2005 um 9:51 von Speicherwucher

    Kosten Nachrüstung
    128MB Originalmodule zum Nachrüsten
    kosten für den Lexmark, man glaubt es kaum, über 1000 EUR.
    Bei Minolta/Konica aber nur 90 EUR.
    Dagegen sind Tintenwucherpreise von 50 EUR pro Patrone ja reinste Schnäppchen.

  • Am 22. April 2005 um 13:35 von KR

    Fehler Vor-Ort-Garantie magicolor 3300
    Die Vor-Ort-Garantie in Deutschland und Österreich beträgt 2 Jahre

  • Am 22. April 2005 um 7:43 von Helmut Fuchs

    Druckertest Farblaser
    Bei Ihrem Test vermisse ich die Messung von Schadstoff-Emmissionen (Feinstaub, Schwermetalle, ggf. Ozon)!!!
    Wenn man sich einen Laserdrucker anschafft, ist dies ebenfalls ein wichtiges Kriterium.
    Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich freuen.

    Helmut Fuchs

  • Am 18. April 2005 um 10:13 von Philip Heinecke

    Praxisnaher Test, schlecht recherchiert
    Vielen Dank für den Test. Schlecht gemacht finde ich jedoch, dass die technischen Vorteile einzelner Geräte nicht herausgestellt wurden, teilweise wurden sogar falsche Angaben gemacht, verfügt doch der OKI nicht über 1 Jahr Garantie, sondern über 3 Jahre Vor-Ort-Serice "next Day".

  • Am 18. April 2005 um 9:24 von hv

    preiswerte Farblaserdrucker
    schön so ein 130kilo Drucker. Viel interessanter wäre aber mal ein Test der Farblaser unter 500 Euro, die wie die Pilze aus dem Boden sprießen.
    Auch definitive Druckkosten (und das ist es was einen Laserdrucker interessant macht) fehlen und sind auch sonst selten im WEb zu finden (bitte keine Herstellerangaben!!!) … na dann bis denn

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