Wer braucht noch einen Browser?

Neue Studie belegt, dass auf das Internet zumeist per Instant Messaging oder mit Media Player zugegriffen wird

Das www hat das Internet popular gemacht – mittlerweile greifen Nutzer aber überwiegend ohne Browser auf das Netz zu. Laut einer Untersuchung von Nielsen/Netratings aus dem Dezember kommen solche nicht-Browser-basierten Zugriffe auf 76 Prozent.

Die beliebteste Zugriffsmethode innerhalb dieser 76 Prozent stellt Windows Media Player mit 34 Prozent dar. Der AOL Instant Messenger bringt es auf 20,27 Prozent, das Konkurrenzprodukt von Real Networks auf 19,76 Prozent und das von Microsoft auf 19,31 Prozent. Etwas abgeschlagen rangiert der Yahoo Messenger mit 12,26 Prozent, so der Nielsen/Netratings-Analyst Abha Bhagat.

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33 Kommentare zu Wer braucht noch einen Browser?

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  • Am 12. April 2004 um 10:19 von sf

    Nutzung neben Browser?
    Auf anderen Seiten steht aber was anderes…..

    24 Prozent nutzen lediglich Browser

    Nur rund Dreiviertel der Internet User nutzen neben Browser auch andere Anwendungen. An erster Stelle steht Windows Media Player.

    (New York, 02.01.2004) Nur 76 Prozent aller Internet-User nutzen neben dem Browser auch andere Anwendungen für den Zugriff auf Dienste und Inhalte.
    Quelle: http://www.telekom-presse.at/channel_internet/background_12233.html

  • Am 5. Januar 2004 um 21:46 von Andreas

    Wie kommt diese Zahl zustande???
    Vieleicht ist die übertragene Datenmenge über solche Programme größer als über Browser vor allem wegen Streamingmedia. Aber was wäre das Internet ohne Browser? Ich denke das es noch sehr sehr lange gehen wird bis dieser abgelöst wird – wenn überhaupt, denn Informationen sind mit Real und MS MediaPlayer und CO alleine fast nicht zu erreichen. Allein ICQ, MSN Messenger und ähnliche Programme erfahren sicherlich einen rasanten Aufschwung. Aber ersetzen Chatprogramme einen vielseitigen und guten Browser wie Netscape oder Opera?

  • Am 5. Januar 2004 um 6:52 von Matthias Müller

    Na, selber schuld
    Selber schuld, würde ich sagen, wenn da nicht das Problem wäre, das die meisten User, die ihren PC starten und denken: "Schön, das er meine (grade mit Media Player in WMA konvertierte) Musik abspielt und Office immer funktioniert", nicht wissen, das der Media Player nach Hause telefoniert.
    Denn solche Leute lesen ja auch nicht Seiten wie http://www.zdnet.de oder Heise oder sonstiges sondern blättern lieber in den Angeboten von MSN & Co.

  • Am 5. Januar 2004 um 5:55 von Burghard

    Die Studie mag stimmen, nur die Überschrift ist irreführend.
    Gegen der Studie gibt es ja nicht zu sagen, nur die Überschrieft die ist irreführend. Es müsste vieleicht heißen…Mit welchen Programmen geht man Heute am meisten ins Internet. Die Zahl der Chatter ist wirklich gewaltig. Aber das es soviele Menschen gibt die mit dem Media Player oder mit dem Realplayer ins Internet gehen, damit die fleißig nach Hause telefonieren können ;-), habe ich nicht gewußt. Ich dachte die Menschheit wird intelligenter.

  • Am 4. Januar 2004 um 22:27 von DNS13

    was ist mit ICQ
    was ist mit ICQ? Die meisten Leute dich ich kenne haben ICQ oder IRC das ist hier garnicht erwähnt

  • Am 4. Januar 2004 um 22:17 von alcoolj

    Die Studie kann stimmen – wenn man das Kleingedruckte beachtet
    Wahrscheinlich wurden nur die vielen Millionen AOL Nutzer weltweit gefragt und vielleicht, um eine "repräsentative" Umfrage/Studie zu machen noch Mama, Freunde und Kollegen des "Analysten".
    Dann könnte das schon hinhauen.

  • Am 4. Januar 2004 um 16:44 von MS-Admin

    Unfug
    Der RealPlayer ist durchaus ein Standalone-Programm. Schliesslich gibt es ihn z.B. auch für Linux. Und auch unter Win kann man ihn ausserhalb des IE oder eines anderen, besseren Browsers betreiben

    Soviel zum Thema Un-/Halbwissen

    • Am 4. Januar 2004 um 23:13 von tcomster

      AW: Unfug
      Das mit dem Standaloneprogramm für alle Betriebssysteme war einmal vor langer langer Zeit.
      Heutzutage ist der aktuelle Realplayer nur noch für Windows 98 ff verfügbar.
      Zitat Realnetworks:
      "RealOne ist lediglich für die Betriebssysteme Windows 98, 2000, ME, NT und XP verfügbar."
      Grund hierfür ist, daß es sich beim Realplayer heutzutage technisch nur noch um einen Browseraufsatz für den IE ab 5.5 handelt. Technisch ähnelt das ganze etwas dem T-Online Browser.

    • Am 5. Januar 2004 um 8:00 von egal

      AW: AW: Unfug
      Download für Unix:

      http://forms.real.com/real/player/unix/unix.html

      Widerlegt die Propaganda von MS Fanatikern.

    • Am 5. Januar 2004 um 15:04 von tcomster

      Re: Unfug
      Erst einmal, ich hasse Microsoft.
      Die Unix/Linuxversion ist noch das gute alte IElose Modell. Dieser wird von Real selbst nicht unterstützt. Das neue Modell gibt es nur für Windows. Das für Benutzerstatistiken relevante Betriebssystem ist jedoch leider vorwiegend Windows und dort ist der aktuelle Realplayer ein Browseraufsatz auf den IE. Da mit dem IE aufgrund zahlloser noch immer offener Sicherheitslücken nicht sicher gearbeitet werden kann, ist der Einsatz des aktuellen Realplayer bei sicherheitsbewußten Anwender nicht mehr möglich.

  • Am 4. Januar 2004 um 16:42 von MS-Admin

    3/4 ohne Browser? Schwachsinn
    Na, die Basis dieser Statistik will ich mal sehen. Da glaube ich kein Wort von, bis das nicht eindeutig belegt ist.

  • Am 4. Januar 2004 um 14:24 von Klaus - Dieter Braun

    Browser ??
    Nun einen Browser braucht oder hat ein jeder die Frage ist nur was will ich im Internet machen, die Mehrzahl holt sich natürlich Musik herunter dafür brauch ich kein Browser AOL User sind bequem sie nutzen ihr Angebot natürlich voll aus ist ja auch fast alles enthalten würde ich dann auch tun. Ich persönlich benutze einen Browser von Abolimba vers.3.0 damit bin ich echt zufrieden.bei Musikdateien benutze ich den MP9.0 dafür ist er ausgezeichnet zu gebrauchen. Also meine Meinung ist einen Browser sollte jeder haben

  • Am 4. Januar 2004 um 13:03 von Andrea Magic

    Studien und Analysten oder ihre sinnlose Wiedergabe
    Das einzig gute an diesem Artikel waren die Kommentare.

    Ob die Studie so schlecht ist, oder ob ihr Inhalt so schlecht und irreführend wiedergegeben wurde ist die zweite Frage. Eher tippe ich auf zweiteres, denn sonst hätte der Redakteur dazu ja sinnhafterweise Stellung nehmen müssen.

    • Am 8. Januar 2004 um 1:21 von Andreas Bitterer

      AW: Studien und Analysten oder ihre sinnlose Wiedergabe
      Muß mal kurz eine Lanze brechen in eigenem Interesse, ich bin nämlich Analyst. Die vorliegende "Studie" halte ich auch für Müll (siehe meine Kommentar weiter oben). Nielsen gehört sicher nicht zu den etablierten Analysten-Firmen, und deren Marktforschung hat nichts mit dem Research zu tun, das Analysten von META Group, Gartner, oder Forrester machen, sondern ist mehr Kinderfernsehen. Andernfalls kämen nicht solche unsinnigen Aussagen zustande.

  • Am 4. Januar 2004 um 12:46 von Thomas

    Computer-Bild und Giga hätten es nicht treffender zusammengefasst
    Die Studie kann IMHO nur als Scherz gemeint sein:

    Erstens benutzt der MS-Media-Player ein InternetExplorer-Plugin um HTML zu rendern (dies dürfte auch für die meisten anderen Media-Player mit HTML-Engine zutreffen), womit diverse Media-Player wohl ihren Anspruch als Browser-Ersatz verlieren.

    Zweitens wurde bei der Studie scheinbar der Traffic, der beim Einsatz der jeweiligen Produkte anfällt, gemessen. Dass Audio-/Video-Streams mehr Datenvolumen bedeuten als bloßer HTML-Text sieht wohl jeder ein.

    Drittens sollte man nicht jeder Studie/jedem "Analysten" glauben.
    (Analyst = Allerweltstitel)

    Fazit:
    Einfach mal die Klappe halten

  • Am 4. Januar 2004 um 12:26 von tcomster

    Mangelnde Sachkenntnis führt zu einer irreführenden Pressemeldung
    Es ist immer wieder erstaunlich, welchen Unfug man in IT-Nachrichten finden kann.
    Der Realplayer z.B. ist auch nur ein Aufsatz auf den Internetexplorer.
    Zugleich wurde nicht berücksichtigt, daß nahezu 100 % der Internetzugriffe von Mediaplayer, AIM, Realplayer und Co vom jeweiligen Anwender ungewollt sind und diese Programme demnach eher als Malware oder Spyware bezeichnet werden sollten.

  • Am 4. Januar 2004 um 10:47 von René Frost

    Irreführende Überschrift
    Als Browser oder Navigator wird im allgemeinen ein Programm verstanden, mit dem man sich Internetseiten betrachten kann. Dieses ist mit Messengern und anderen im Artikel gennanten Programmen nicht möglich. Zudem behaupte ich, das die meisten problemlos ohne Messenger aber nicht ohne Browser auskämen.

    Von daher ist die Überschrift völlig irreführend und gaukelt einen völlig anderen Artikelinhalt vor.

  • Am 4. Januar 2004 um 7:24 von Fletcher

    Browser
    Lieber Gott.
    Ich danke Dir, dass ich anders
    bin als die anderen.
    "Ich liebe meine SLIM-Brauserei!"

  • Am 4. Januar 2004 um 2:29 von Till Wollheim

    Was interssiert das – die Intelligenz geht nach wie vor per Browser
    Nur was die geistige Elite tut, zählt in diesem Bereich. Daher kann überhaupt kein Gedanke auch nur ankeimen dürfen den Browser abzuschaffen. Was soll ich mit Messanger oder Player … So eine Schnapps-Denkerei!! Der Tod des Internet wäre die direkte Folge.
    Till

  • Am 4. Januar 2004 um 1:52 von nospan

    Auch die Media Player sind u.a. Browser
    Heutige Software ist nicht monolithisch sondern kompomentenbasiert. Die Mediaplayer von MS, Real oder anderen bedienen sich schlichtweg der Komponenten der installierten Browser und binden diese in Ihre eigenen Fenster ein. Insofern verschwimmen die Grenzen der einzelnen Programme.

    Dies kennt man ja auch schon von den Office-Dokumenten mit eingebetteten Dokumenten einer anderen Anwendung: Man bleibt zwar im Fenster des Hauptdokumentes, die Bearbeitung des eingebetteten Dokuments erledigt aber im Hintergrund die dafür zuständige Anwendung. Das gilt nicht nur für MS Office sondern funktioniert innerhalb einer Plattform wie Windows auch mit Anwendungen anderer Hersteller auf dieser Plattform.

  • Am 4. Januar 2004 um 0:02 von Ratio

    ungewollte Zugriffe mitgezählt?
    Abha Bhagat (Nielsen/Netratings-Analyst) hat wahrscheinlich die "NachHauseTelefonierei" des WMP und die Spamattaken der Messenger mitgezählt.

  • Am 3. Januar 2004 um 22:19 von H.Poppe

    ICH brauche…
    … noch einen Browser, wenigstens um die ZDNet-News zu lesen. Wüßte nicht, wie das mit Media-Player oder ähnlichen gehen soll. Wer gibt nur für solche Studien Geld aus??

    • Am 4. Januar 2004 um 13:15 von egal

      AW: ICH brauche…
      Wem nützt es am meisten wenn nur noch Mediaplayer benutzt wird? Wer hat schon das größte Monopol? Wer versucht das Internet als Anwendung in seine Malware zu integrieren? Wer verdient am meisten aus künftigen Lizenzzahlungen, wenn der Mediaplayer als totaler Standard etabliert ist den alle haben müssen und der dann nicht mehr kostenlos ist?
      Die Antworten liegen doch auf der Hand, oder?

  • Am 3. Januar 2004 um 22:03 von Jens

    Wer braucht noch einen Browser?
    An die Studie glaube ich nicht.Alle die ich kenne benutzen einen Browser.Die meisten den IE.Oder soll der Test ein Werbegag sein????

  • Am 3. Januar 2004 um 21:52 von Thomas Rothe

    Vielleicht liegt´s daran …
    … daß man z.B. mit dem RealOnePlayer, und vermutlich auch mit anderen Mediaplayern, auch browsen kann. Sachkenntnis macht sich jedenfalls beim Erstellen einer Studie und eines publizistischen Beitrages immer gut. Stures Abschreiben von Server-Logs und Pressemeldungen zeugt kaum von Kompetenz.

  • Am 3. Januar 2004 um 20:38 von Matthias

    Warum kann ich
    mir diese Seiten schon nicht längst im Mediaplayer ansehen. Wenn Sie weiter so einen Blödsinn veröffentlichen wäre es besser sie machen Musik oder Fragen mal bei anderen Verlagen an (Heise) wie eine seröse Berichterstattung aussieht.

    MfG Matthias

  • Am 3. Januar 2004 um 20:25 von Wolfgang

    Unsinn
    Also, ich nutze auch icq usw. aber bei mir sind es sicher mehr wie 95% browserbasierte Zugriffe. Wie lädt man den mit dem media player einen neuen Treiber??? Ach und was ist mit ebay & co. Geht das auch ohne browser? Also ich bezweifle die Seriösität dieser Studie ernsthaft. 73s Wolfgang

  • Am 3. Januar 2004 um 14:34 von Michael Schumm

    Transfervolumen berechnet?
    Hat der Journalist die Studie falsch gelesen? Möglich wäre doch wohl nur, dass das Transfervolumen herangezogen wurde. Dann laufen über WMP natürlich soviel Daten wie über Millionen Seitenabrufe. Der wollte wohl eine Schlagzeile produzieren.

  • Am 3. Januar 2004 um 13:18 von Herr S. aus U.

    Ich
    Ich brauch noch einen…

    Danke

  • Am 3. Januar 2004 um 3:33 von Michael Großbernd

    Ihr Artikel: Wer braucht noch einen Browser ?
    Was für ein Quatsch !!!
    Zum Ansehen von Web-Seiten hilft ein Instant-Messenger sehr wenig.
    Aber darüber bekommt man Infos über Veranstaltungen, Angebote, Wissenschaft, kann Online-Shoppen und vieles mehr.
    Also: Veröffentlichen Sie bitte nicht jeden Unsinn sinkender Marktforschungssternchen.

  • Am 2. Januar 2004 um 23:28 von Andreas Bitterer

    Müll-Studie
    Windows Media Player als meistgenutzes Internet-Interface? Ich lach micht tot. Wie sollen denn die Leute bitteschön Media Content finden ohne Browser? Etwa per göttlicher Eingebung?

    Die Nielsen-Brüder müssen da wohl was bei ihrer Studie übersehen haben oder zumindest die Frage so missverständlich gestellt, daß solche Müll-Ergebnisse dabei rauskommen.

    PS: Dieses Feedback ist NICHT per Media Player geschrieben….

    • Am 22. Januar 2004 um 22:11 von wolli

      AW: Müll-Studie
      Richtich! Seher sehr schwachsinnig, diese Studie!

      Möglicherweise haben die die Studie ja so angelegt, dass sie einfach nur logfiles von providern nach dem ziel von anfragen durchgeschaut haben – und da kam denn bei jedem "Hausfrauen-PC" mit M$ logischerweise immer irgendwas mit yyy.microsoft.om raus, da ja standardvorinstallierter Weise ja immer dieser Mediaplayer update scheiss und codec erkenner und soweiter mitläuft. und da M$ Windoofs nunmal das am meisten verbreitetste OS ist, muß man da logischerweise auf eine große anzahl von zugriffen kommen. Mann sollte bei solchen studien immer n unterschied zwischen den OS’s machen, ich glaub nämlich nicht, dass die ganzen linuxer und restunixer ihrer rechner nur zum musi-hören oder zum chatten nutzen – eher doch wohl um informationen ausm netz zu holen und das geht doch bekanntermaßen mit einem browser – wie auch sonst ;-)

  • Am 2. Januar 2004 um 19:22 von Ted

    EIN Browser?
    Kommt auf den Vergleich an: Mit einem Browser lese und entscheide ich mich laufend, in welche Richtung ich gehen will. Das braucht relativ wenig MB / Zeit, aber viel gewollte Information. Mit Video und so gibts zwar viel MB, aber man müsste das weniger als Internet – Anwendung sehen. Es ist eher ein Fernseh-Ersatz. Das sind zwei andere Welten… Ich gehöre noch zu denen, die Pfeifen beim Duschen.

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