Das Hauptprogramm kann entweder im „normalen“ Modus als Nero oder in einer Version „Neroexpress“ mit Assistent geladen werden. Der Funktionsumfang ist fast gleich, wobei Profis die klassische Oberfläche bevorzugen dürften. Für noch nicht ganz so versierte Anwender bietet das „normale“ Nero noch die Zwischenlösung, mit dem „Wizard“ zu arbeiten. Der gibt für ein paar komplexe Einstellung Standardvorgaben vor. Der Benutzer muss nur noch seine Daten auf die dem Explorer ähnliche Arbeitsfläche per Drag&Drop laden und die CD/DVD brennen.

Obwohl es bei Nero nur wenig bemängeln gibt, sind Kleinigkeiten ärgerlich, darunter das eigentümlich Dateiformat für CD-Images – ISO-konforme Imagedatei schreibt Nero bei DVDs nur auf Wunsch – oder die fehlende Unterstützung für das Apple-CD-Format HFS (nur als Hybrid-CD möglich).

Zu den Standardfunktionen gehören das automatische Umwandeln von MP3- und WMA-Dateien (letzteres erst nach Installation des kostenlos downloadbaren Plug-Ins), Aufnahmefunktion und Nachbearbeitung von Audiodateien über den integrierten Wave-Editor und korrekte Umwandlung von Videodateien in das MPEG-1-Format für VideoCDs. Weiterhin können über das Internet ein MP3(Pro)-, ein WMA-, ein AAC-(MPEG-4-Audio)- oder ein MPEG-2-Videoencoder heruntergeladen werden – allerdings kostenpflichtig. Jedes kostet zwischen 15 und 40 Euro. Wer also alle Plug-Ins plus das Hauptprogramm erwerben möchte, blättert mithin zwischen 105 (Download-Versionen) und 190 Euro (CD-Versionen) hin. Externe Encoder sind da oft die günstigere Lösung.

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