Cloud-Backup für Privatnutzer: 13 Anbieter im Überblick

Viele Anwender sichern ihre Daten unregelmäßig oder gar nicht. Der Verlust ist vorprogrammiert. Eine komfortable Lösung bieten Internetdienste, die zu Preisen ab 30 Euro pro Jahr die Erstellung eines ständig aktuellen Backups ermöglichen.

Während in Umfragen ein Großteil Nutzer ihren Daten auf dem Computer „große Bedeutung“ beimisst, sieht es in der Praxis ganz anders aus: Rund zwei Drittel sichern selbst kritische Daten seltener als einmal im Monat. Dabei ist das Backup wichtiger Daten auch für Privatanwender unerlässlich. Wer kurz darüber nachdenkt, wie es wäre, mit einem Schlag alle Familienfotos oder sämtliche Songs unwiederbringlich zu verlieren, wird dem kaum widersprechen.

Risiken bei der lokalen Datensicherung

Das Wichtigste an der Datensicherung ist, dass sie überhaupt existiert. Während sich alle anderen Bauteile eines Computers relativ einfach ersetzen lassen, bedeutet ein Ausfall der Festplatte oft den kompletten Datenverlust. Im besten Fall lassen sich die Inhalte durch ein Datenlabor wie Kroll Ontrack wiederherstellen – aber das kann richtig ins Geld gehen. Privatanwender werden zähneknirschend darauf verzichten.

Sinnvoller und erheblich preiswerter ist es, sich vor einem solchen Szenario mit einem Backup zu schützen. Mittlerweile sind in alle Betriebssysteme ordentliche Tools integriert, die eine regelmäßige automatische Sicherung ermöglichen. Und USB-Datenträger mit 500 GByte Volumen gibt es schon ab 70 Euro.

Der zunehmende Einsatz von Notebooks im privaten Umfeld hat aber zur Folge, dass beim Surfen auf der Couch oder im Garten das Sicherungslaufwerk oft nicht angeschlossen ist und das Backup ausbleibt. Helfen würde eine NAS-Lösung mit Ethernet-Port, auf die man auch per WLAN sichern kann. Im Gegensatz zu USB-Laufwerken sind solche Geräte aber im Privatumfeld kaum verbreitet.

Hinzu kommen Risiken wie Einbruch, Überspannung durch Blitzeinschlag oder ein Wasserschaden, die die gesamte IT daheim außer Gefecht setzen können. Das mag zunächst nach Paranoia klingen, doch fast jeder hat im Bekanntenkreis jemanden, der schon einmal von einem solchen Ereignis betroffen war.

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Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Cloud-Backup für Privatnutzer: 13 Anbieter im Überblick

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  • Am 22. September 2010 um 22:01 von Nogger

    F-Secure & WebDav?
    Hallo,

    mit Erstaunen habe ich die Liste zur Kenntnis genommen und bin doch etwas erstaunt. Laut dieser Liste soll F-Secure Online Back Zugriff per WebDav ermöglichen. Ist das korrekt oder ein Fehler in der Liste?

    Wenn es kein Irrtum wären Hinweise sehr willkommen!

    Gruss
    Nogger

    Hallo Nogger,

    F-Secure hat uns schriftlich mitgeteilt, dass WebDav möglich ist.

    Viele Grüße

    ZDNet-Redaktion

  • Am 6. August 2010 um 8:35 von Chrigu

    CrashPlan fehlt auch
    Mit CrashPlan von http://www.crashplan.com bin ich sehr zufrieden.

  • Am 5. August 2010 um 9:41 von Frank-D

    Box.net fehlt
    Imho fehlt der größte Anbieter in diesem Bereich in der Übersicht: box.net. Box.net bietet sehr gut Synchronisation zwischen PCs, hat Clients für Android und das Iphone, bietet offene APIs und zum Beispiel Salesforce-Integration. Aber auch auch viele andere Software wie CMS bieten Plugins.
    4 GB sind kostenlos. Natürlich ist box.net nicht nur eine Backuplösung, sondern in erster Linie ein Cloudspeicher mit sehr guten Kollaborationsfunktionen.

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