Talkline fordert Iphone für alle

Service Provider kritisiert das angestrebte Vertriebsmonopol für Apples Handy

Talkline hat Apple-Chef Steve Jobs in einem offenen Brief (PDF) dazu aufgefordert, das Iphone über alle Mobilfunkanbieter zu vertreiben. Der Elmshorner Service Provider fürchtet offenbar um ein gutes Geschäft, da das Apple-Handy Medienberichten zufolge in Deutschland und Europa von nur einem großen Netzbetreiber exklusiv vermarktet werden soll.

Laut Talkline sei es der falsche Weg, wenn sich Kunden nur aufgrund ihrer Handy-Präferenzen langfristig an ein bestimmtes Mobilfunknetz binden müssten und auch beim Tarif keine freie Wahl mehr hätten. Man selbst sei stets bemüht, seinen Kunden Kombinationsmöglichkeiten aus Netz, Gerät und Tarifmodell anzubieten, teilte das Unternehmen mit.

In seinem Brief bittet Talkline Steve Jobs, die Vertriebsstrategie zu überdenken und mit einem Iphone-Verkauf über Service Provider dem Kunden die Netz- und Tarifwahl zu überlassen. Das angestrebte Vertriebsmonopol stellt aus Sicht des Service Providers einen Widerspruch zu der Markenpolitik dar, die Apple in den vergangenen 30 Jahren groß gemacht habe.

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3 Kommentare zu Talkline fordert Iphone für alle

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  • Am 7. Juni 2007 um 16:50 von Ghettoman

    Talkline fordert Iphone für alle
    Interessanter Versuch.. Es steht Apple sicher zu, selbst zu entscheiden welches Vermarktungskonzept für das Iphone letztlich sinnvoll erscheint. Ich lasse mir jedenfalls keinen Netzbetreiber/Provider von Apple vorschreiben nur weil ich dieses Produkt unbedingt besitzen muss. Da soll Steve Jobs doch sein Mobile Phone behalten. Es gibt sicher viele interessante Wettbewerbsprodukte. Ich denke, der Trend geht sowieso zu vertragsfreien Handys ohne Branding.

  • Am 6. Juni 2007 um 9:07 von Lone Eagle

    Sehr schlau!
    Wirklich sehr schlau, das ganze in Deutsch zu schreiben, Talkline! Das liegt jetzt wahrscheinlich bei irgendeinem Praktikanten in der Schublade. Apple bekommt höchstwahrscheinlich mehr als einen Brief am Tag. Und wenn der Absender sich noch nicht mal die Mühe macht in derselben Sprache zu reden/schreiben wie der Empfänger, dann landet sowas erst gar nicht auf Jobs‘ Tisch. Wieder mal so ne halbdurchdachte Idee, die zwar gute Absichten hat, aber so stümperhaft durchgeführt wurde, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann.

  • Am 5. Juni 2007 um 17:23 von Diddmaster

    Und welcher Netzanbieter soll der exklusive sein?
    Wenn’s irgendwo schon stand, habe ich’s überlesen

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