Google mit neuem Anzeigenprogramm

Werbetreibende zahlen nur mehr für tatsächliche generierte Klicks

Google versucht mit einer neuen Anzeigenart, Einnahmen zu generieren. Werbetreibende bezahlen nun unter der Bezeichnung „Adwords Select“ nur für tatsächlich auf die Werbung erfolgte Klicks. Das bisher angebotene Programm „Adwords“ verlangte eine Bezahlung nach Page Impressions der werbetragenden Seite.

Erst Ende vergangenen Jahres hat Google eine Verkaufsniederlassung in Hamburg eröffnet. Von dort aus soll Werbetreibenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Googles Anzeigenprogramm angeboten werden.

Die Unternehmensführung begründet den Schritt mit der Häufigkeit der Suchanfragen aus deutschsprachigen Ländern. „Deutsch ist nach Englisch die weltweit am häufigsten benutzte Sprache für Suchanfragen“, so Google. Holger Meyer, früherer Verkaufsleiter Altavista Deutschland, fungiert als „Head of Advertising Sales“ von Google Deutschland.

Kontakt: Google Verkaufsbüro Deutschland, Österreich & Schweiz, Tel.: 040/31112124 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Google mit neuem Anzeigenprogramm

Kommentar hinzufügen
  • Am 26. Dezember 2002 um 16:19 von voolv

    AdWords google tel nr. 04031112280
    google erlaubt nur kreditkarten und kein lastschriftverfahren, wir sind hier nicht in den usa<br />
    <br />
    wem es interriesiert <br />
    google tel nr.04031112280<br />
    <br />
    leider findet man keinen telefonbucheintrag von dieser firma<br />
    regt zum nachdenken an

  • Am 22. Februar 2002 um 7:47 von chris

    AdImpressions lange out
    …und noch was: für Page- oder AdImpressions abzukassieren gelang anscheinend bis dato nur noch Google. Die gesamte Werbeindustrie ist nur noch click- und damit erfolgsbasiert. Google kann wahrscheinlich gar nicht anders, als per Click abzurechnen.

  • Am 22. Februar 2002 um 7:44 von chris

    Vergleich unmöglich
    @Emmi

    Ein Vergleich mit der Fernsehwerbung scheint mir unmöglich – der Online-Markt verhält sich anders, hat ein anderes Volumen, wirkt beim User anders, …wir haben für unser Portal testweise mal Google-Adwords probiert: nichts als Geldvernichtung. Eine erfolgsbasierte (auf Klick) Abrechnung macht das Adwords-Programm zwar interessanter, aber dennoch relativ nutzlos im Vgl. zu "richtigen" Marketingmassnahmen. Aber klar: Google bietet das an, die Konkurrenz macht mit und schon "muss" man natürlich auch mal. Richtig interessant sind die "Sponsored Links" – diese werden horizontal über den Suchergebnissen angezeigt. Die kann sich dann leider nur die Grossindustrie leisten!

  • Am 21. Februar 2002 um 17:37 von Emmi

    Bezahlen nur für Clicks?
    Ist ja schön für die Werbenden und im Zeitalter des nachlassenden Werbegeschäfts muß man sich wohl was einfallen lassen, um Kunden zu bekommen, aber – Man stelle sich mal vor, im Fernsehen müßten die Werbenden nur dann zahlen, wenn sich auch jemand die Werbung ansieht. Angesichts des flinken Daumens auf der Fernbedienung bzw. der beliebten Pinkelpause, wenn die Werbung beginnt, würde das den Tod des – zumindest von der Werbung abhängenden – Fernsehens bedeuten.

    Das "alte" Modell kann man ja noch nachvollziehen: Der Kunde bezahlt dafür, daß Google seine Anzeige "schaltet". Die Kosten dafür kann Google kalkulieren und so soll es auch sein. Was aber wenn ein Kunde eine so belanglose Sache oder so schlecht bewribt, daß niemand da drauf klickt? Dann zeigt Google bis ans Ende aller Tage diesen Müll an und kriegt dafür keinen Pfennig. Wie das funktionieren soll, muß mir erst mal einer erklären. Oder aber die Gebühren für einen Klick sind so hoch, daß die Kunden mit guter Werbung bzw. guten Produkten die anderen mit durchschleifen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *