LG stellt Flaggschiff-Smartphone G7 ThinQ vor

Das G7 ThinQ verfügt über einen 6,1 Zoll großen 19.5:9-LCD-Bildschirm, der eine Auflösung von 3120 x 1440 und eine Aussparung am oberen Rand bietet. Als Besonderheit leuchtet das Display mit bis zu einer Helligkeit von 1.000 Nit und einen Farbraum von 100 Prozent DCI-P3.

LG hat sein neuestes Premium-Smartphone, das LG G7 ThinQ, vorgestellt. Es ist mit Qualcomms derzeit schnellster CPU, dem Snapdragon 845, ausgestattet. Das Modell mit 64 GByte Speicher verfügt über 4 GByte RAM, während die 128-GByte-Variante auf 6 GByte RAM zurückgreifen kann. Letztere Variante ist allerdings vorerst nur im Heimatmarkt des Konzerns erhältlich. Der Speicherplatz kann mittels microSD-Karten erweitert werden.

Das G7 ThinQ verfügt über einen 6,1 Zoll großen 19.5:9-LCD-Bildschirm, der eine Auflösung von 3120 x 1440 bietet. Als Besonderheit leuchtet das Display mit bis zu einer Helligkeit von 1.000 Nit mit einem Farbraum von 100 Prozent DCI-P3.  Je nach Art des Inhalts kann das Display auf sechs verschiedene Anzeigemodi eingestellt werden: Auto, Eco, Kino, Sport, Spiel und Experte. Im Auto-Modus analysiert das Handy automatisch den Inhalt von Spielen oder Fotos und optimiert die Anzeige und den Stromverbrauch. Der Anwender kann das Bild noch weiter verfeinern, indem er die Bildschirmtemperatur und die RGB-Werte individuell anpasst.

LG G7 ThinQ (Bild: LG)

Am oberen Rand verfügt das Display über eine vom iPhone X und Essential Phone bekannte Aussparung. Wer diese Aussparung nicht mag, kann allerdings die Flächen daneben ausfüllen, sodass es wie ein traditionelles Smartphone erscheint. Das Telefon wird durch Gorilla Glass 5 auf der Vorder- und Rückseite geschützt. Es erfüllt die Anforderungen der MIL-STD 810G-Tests des US-Militärs zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Geräten in rauen Umgebungen.

Das LG G7 ThinQ verfügt über eine 8-Megapixel-Kamera vorne für Selfies und zwei 16-Megapixel-Objektiven auf der Rückseite in Standard-(F1.6 / 71°) und Superweitwinkel-Konfigurationen (F1.9 / 107°). Wie beim LG V30S ThinQ bietet die Kamera im G7 ThinQ einen AI-Modus. AI CAM verfügt Aufnahmemodi, die bestimmte Motive wie Essen und Tiere erkennen kann. Einen optischen Bildstabilisator gibt es nur für den Standardwinkel-Sensor.

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Laut LG bietet die Kamera bei schwachen Lichtverhältnissen eine verbesserte Aufnahmequalität. Sie soll Aufnahmen ermöglichen, die bis zu viermal heller sind. Das erreicht der Hersteller durch die Kombination von Pixel-Binning und Software-Verarbeitung, die der AI-Algorithmus die Kameraeinstellungen bei Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch anpasst. Dabei wird allerdings die Aufnahme von 16 auf 4 Megapixel reduziert.

Neu in der G-Serie ist der Portrait-Modus, der professionelle Aufnahmen mit unscharfen Hintergründen erzeugt. Dieser Bokeh-Effekt kann entweder mit dem Standard- oder dem Super-Weitwinkelobjektiv erzeugt werden.

LG G7 ThinQ wird eines der ersten Geräte sein, das die kommenden Funktionen von Google Lens erhält. Google Lens ist eine neue Art der Suche mit Hilfe der neuesten KI und Computer Vision. Er ist im Google-Assistenten und in Google Photos verfügbar und kann mehr Informationen zu Objekten wie Sehenswürdigkeiten, Pflanzen, Tieren, Büchern und Texten liefern.

Direkt unter der Lautstärke befindet sich eine Taste, die die KI-Funktionen des Telefons startet. Ein einfaches Antippen dieser Schaltfläche startet den Google-Assistenten, während zwei schnelle Antippen Google Lens starten, eine Premiere auf einem beliebigen Telefon. Benutzer können auch die Taste gedrückt halten, um mit dem Google-Assistenten zu sprechen.

LG G7 ThinQ mit Notch (Bild: LG)

Mit Super Far Field Voice Recognition (SFFVR) und dem hochempfindlichen Mikrofon des Smartphones kann der Google Assistant Sprachbefehle aus bis zu fünf Metern Entfernung erkennen. SFFVR ist in der Lage, Befehle von Hintergrundgeräuschen zu trennen, wodurch das LG G7 ThinQ eine großartige Alternative zu einem Heimkino-Lautsprecher ist, selbst wenn der Fernseher eingeschaltet ist.

Der Lautsprecher des LG G7 ThinQ soll eine besonders gute Qualität bieten. Das mit „Boombox Speaker“ bezeichnete Modell nutzt den Innenraum des Smartphones als Resonanzkammer. Dadurch soll der Bass doppelt so stark ausfallen wie bei herkömmlichen Smartphones. Auf einer festen Oberfläche oder Box platziert, nutzt das Smartphone seine Resonanzkammer als Tieftöner, um den Basseffekt noch weiter zu verstärken.

Das LG G7 ThinQ ist auch das erste Smartphone mit DTS:X, das virtuellen 3D-Sound für alle Inhalte liefert, bis zu 7.1-Kanal-Audio mit Kopfhörern. Außerdem ist es mit einem Hi-Fi Quad DAC ausgestattet, der vor allem in Verbindung mit hochohmigen Ohrhörern für einen „unglaublich satten“ Klang sorgen soll.

Das LG G7 ThinQ wird in den kommenden Tagen in Südkorea eingeführt, gefolgt von wichtigen Märkten in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Asien. Der Vorverkauf startet am 25. Mai, Verkaufsstart ist am 8. Juni. In Deutschland soll das G7 mit 64 GByte und 4 GByte RAM 849 Euro kosten. Das ist ein stolzer Preis für ein Smartphone, das nur über ein 3000 mAh starken Akku verfügt.

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