Salesforce und IBM vertiefen Partnerschaft

Eine kollaborative Dokumenten-Plattform soll mit den KI-Lösungen von IBM erweitert werden. Anwender sollen damit Kundenkontakte optimieren können.

Salesforce und IBM geben die Erweiterung einer strategischen Partnerschaft bekannt. Damit sollen Unternehmensanwender von neuen Datenintegrationen profitieren um so die Kundenansprache zu optimieren.

In der erweiterten Partnerschaft wird IBM eine Watson-App für Salesforce Quip Live Apps bauen. Diese kollaborative Dokumenten-Plattform wird damit mit neuen KI-Funktionen erweitert. Salesforce hatte die Live-Apps Ende vergangenen Jahres vorgestellt, die jetzt direkt in ein Quip-Dokument integriert werden können.

Mit Unterstützung von Watson sollen Live Apps in das Collaboration-Tool Quip integriert werden können und Nutzer sollen damit noch effektiver arbeiten können (Bild: Salesforce) Mit Unterstützung von Watson sollen Live Apps in das Collaboration-Tool Quip integriert werden können und Nutzer sollen damit noch effektiver arbeiten können (Bild: Salesforce)

Mit Hilfe der KI-Plattform Watson sollen Mitarbeiter im Vertrieb eine verbesserte „Effektivität über den gesamten Lifecycle einer Opportunity“ bekommen, wenn sie gemeinsam über das Salesforce-Quip-Tool arbeiten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Das Quip-Portfolio kam durch eine Übernahme im Sommer 2016 zu Salesforce.

Der Kollaborationsspezialist aus Kalifornien bietet diverse Werkzeuge zur Organisation eines digitalen Arbeitsplatzes unter größtmöglichem Verzicht auf E-Mails an. Der Haupteinsatzbereich findet sind in erster Linie in Firmen oder Abteilungen, deren Abläufe sich stark an Dokumenten orientieren und in denen viel Interaktion nötig ist.

Darüber hinaus sollen IBM Watson und Salesforce Service Cloud Einstein kombiniert werden. Auf diese Weise können die beiden Plattformen KI-getriebene Vorschläge erstellen. Damit können Anwender personalisierte Interaktionen für Kunden erstellen, die auf den aktuellsten Nachrichten oder Anrufen eines Kunden basieren.

Zu dieser Partnerschaft gehört auch, dass Salesforce IBM als bevorzugten Cloud-Service-Provider festlegt und IBM im Gegenzug Salesforce als bevorzugtes Tool für die Kundenansprache festlegt.

Der Grundstein für die aktuelle Partnerschaft wurde bereits im März 2017 gelegt. Damals gaben die beiden Unternehmen zum ersten Mal eine Partnerschaft bekannt, die Watson mit verschiedenen Salesforce-Tools verbinden sollte.

Seit dem hätten von der Integration der Tools mehr als 4000 gemeinsame Kunden profitiert, und wären damit in der Lage gewesen, damit bessere Entscheidungen zu treffen und das Kundenengagement zu verbessern, so IBM und Salesforce. Im Sommer gab Salesforce bekannt, dass Anwender der CRM-Lösung neben der IBM Cloud Integration auch die IBM Weather Insights nutzen können.

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