GEZ mahnt Internetplattform ab

Gebühreneinzugszentrale untersagt Begriffe wie "GEZ-Gebühren" oder "GEZ-Anmeldung"

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) hat offenbar eine Abmahnwelle gegen Internetplattformen gestartet. Sie will dadurch die Verwendung „nicht existenter“ beziehungsweiser „falscher Begriffe“ wie „GEZ-Gebühren“ oder „GEZ-Anmeldung“ verhindern, da deren Nutzung ein negatives Image der GEZ hervorrufe.

So erhielt die Internet-Wissensplattform Akademie.de eigenen Angaben zufolge eine Abmahnung von der Rechtsabteilung der GEZ, die ihr eine weitere Veröffentlichung von über geläufigen 20 Begriffen untersagt. Auf der Negativliste stünden Ausdrücke wie „PC-Gebühr“, „Privatfahnder“, „GEZ-Brief“ und „GEZ-Anschreiben“.

Bei erneuter Verwendung der angemahnten Begriffe droht den Betreibern der Plattform zufolge jeweils ein Bußgeld in Höhe von 5100 Euro. Akademie.de hat daraufhin alle GEZ-relevanten Inhalte wie Tipps und Musterbriefe zu den Rundfunkgebühren von seiner Seite genommen. Die Website-Betreiber weisen jedoch darauf hin, dass von einer solchen Abmahnung potenziell mehrere Tausend Firmen, Webpublisher, Institutionen oder Personen betroffen seien, welche die von der GEZ verbotenen Begriffe im Internet veröffentlichen.

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Neueste Kommentare 

15 Kommentare zu GEZ mahnt Internetplattform ab

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  • Am 31. August 2007 um 9:44 von Sarah

    GEZ
    haben wir jetzt george orwell oder was, verschaerfter stalinismus, wie kann man denn die nutzung von worten verbieten, das geht ja gegen jede demokratie?

  • Am 29. August 2007 um 15:48 von Regina

    Weitere Infos zum Vorgehen der GEZ
    Ich empfehle die WEB-Seite der FAZ mit SuchwortGEZ (http://www.faz.net/d/common/Suchergebnis.aspx?term=GEZ&allchk=1).
    Dort werden online und in der gedruckten Ausgabe seit Tagen Fälle geschildert, in denen die GEZ Bürger mit Mahnbescheiden u.ä. überzieht – vor Gericht hat sie aber jedesmal verloren! Diese Anstalt samt den Gebühren fressenden Rundfunkanstalten nach Prinzip Selbstbedienung gehören unter Kuratel gestellt. Ich beantrage hiermit einen GEZGebühren-Schutzbeauftragten (analog Datenschutzbeauftragten).

  • Am 28. August 2007 um 14:29 von Manni

    AW: GEZ mahnt Internetplattform ab
    Nun ist es endlich soweit, dass der Staat sich einer Institution bedient muss, um uns Bürger mundtot zu machen. Die SED läßt grüßen.

  • Am 28. August 2007 um 10:33 von xxxx

    Schlechte Recherche
    Der Inhalt dieses Artikels ist haarsträubend! Recherchieren Sie doch bitte gründlicher!

    • Am 29. August 2007 um 9:24 von t.louis

      AW: Schlechte Recherche
      Ist das die polemische Antwort eines mutmaßlichen GEZ-Mitarbeiters? Also Herr xxx, wenn Sie schon der Überzeugung sind, dass der Artikel schlecht recherchiert sei, dann liefern Sie doch bitte den Lesern gleich den Ihrer Meinung nach wahren Sachverhalt nach.

    • Am 30. August 2007 um 11:44 von H. Müller

      AW: Schlechte Recherche
      Der Beitrag ‚Schlechte Recherche‘ kann doch wohl nicht zu diesem Artikel gehören, falls doch ist er sicher von einem GEZler der um seinen gepolsterten Sessel bangt. Diese ‚Einrichtung‘ gehört längst liquidiert!

  • Am 27. August 2007 um 21:55 von Ulrich

    GEZ mahnt Internetplattform ab
    Asterix würde sagen : "Die spinnen die Römer!"
    Ist richtig toll, erst wird der Bürger abgezockt und wenn er sich mit normalen Worten darüber aufregt wird mit seinem Geld ein Anwalt in Marsch gesetzt. Da fällt mir nur ein : Schon ab-GEZ-ockt ???

    • Am 28. August 2007 um 13:49 von Manfred

      AW: GEZ mahnt Internetplattform ab
      GUT gebrüllt Löwe! Auf diese Ausdrucksart wäre ich nicht gekommen.!!!

  • Am 27. August 2007 um 18:24 von Thomas Philipp

    Gebühren die die GEZ für die Rundfunkanstalten einkassiert und Abmahnwelle
    Ich habe heute folgenden Brief per EMAIL an die GEZ abgesandt

    "Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich las heute, das Sie Internetplattformen wegen Begriffen mit den Namensbestandteilen GEZ abmahnen. Meinen Sie eigentlich nicht, das man Gebühren weitaus besser verwenden kann. Ich jedenfalls kann Ihre Argumentation nicht teilen und ich sehe hier ganz einfach nur Versuche, auf eine dreiste Art weitere Einnahmenquellen zu erschließen.
    Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.
    P.S: Ich bin sowohl privat wie auch mit meinem Büro bei Ihnen angemeldet, also bitte keine Anfragen."

    Es wird m.E. Zeit, das diese Gesellschaft die Pforten schließt und eine einheitliche Mediennutzungsgebühr eingerichtet wird. Diese Abzockerei ist mittlerweile unerträglich geworden.

  • Am 27. August 2007 um 13:30 von keine GEZ für PCs!

    Keine Millionen -> Milliarden
    @Stephan Bornhöft
    #Da werden Millionen…

    Die Bürger bezahlen keine Millionen an Gebühren, es sind im letzten Jahr 7,26 Milliarden Euro gewesen, mit denen wir den weltgrößten Rundfunk bezahlen!

    http://www.gebuehrenstop.de
    http://www.gebuehren-igel.de

  • Am 27. August 2007 um 12:51 von Neumann

    GEZ
    Ist der Ruf einmal ruiniert, rafft man weiter ganz unscheniert.

  • Am 27. August 2007 um 11:25 von Thilo Schwarzseher

    Perfekte PR
    Jawoll! So schafft man ein positives Image! Jetzt darf ich nicht einmal mehr den Namen desjenigen nennen, der mich mit übelsten Methoden abzockt.

  • Am 27. August 2007 um 11:08 von Stephan Bornhöft

    Informationsfreiheit
    Das ist ja wohl der Gipfel! Da werden Millionen von Bürgern mit zweifelhaften Methoden abkassiert und wenn jemand darüber informiert, soll er mit Macht plattgemacht werden.

  • Am 27. August 2007 um 10:57 von FR

    Raubritter
    Soviel zur Meinungsfreiheit in Deutschland. Sind wir schon soweit gekommen das moderne Raubritter so ihr tun und handeln kaschieren können. Echt SUPER

  • Am 27. August 2007 um 10:54 von Hans Schmidt

    GEZ
    stimmt, da hat die GEZ recht, eigentlich viel zu harmlos formuliert. Da müßten Begriffe wie ‚Abzocker‘, Feudalabgaben‘ oder ähnliche Sachen stehen.

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