Im Februar weniger Schmuddel-Spam denn je

Spammer erschweren durch Tricks die Erkennung als unerwünschte Werbemails

Wie die Sicherheitsexperten von Symantec berichten, erreichte der Anteil anstößiger Spam-Nachrichten an der Gesamtzahl der Werbemails im Februar einen neuen Tiefstand. Nur drei Prozent der Nachrichten, die von der Software des kalifornischen Unternehmens gefiltert wurden, bewarben Produkte oder Dienste, die nur für Personen über 18 Jahren gedacht sind – also hauptsächlich aus dem Erotik-Bereich.

An der Spitze der unerwünschten Werbemails liegen die Kategorien Gesundheit und allgemeine Werbung. Beide Kategorien zusammen machen rund 48 Prozent aller Spam-Nachrichten aus. Wie aus dem Bericht hervorgeht, sind auch Werbungen für Finanzdienstleistungen mit 21 Prozent und Internetdienstleistungen mit 15 Prozent weit verbreitet. Bei acht Prozent der Spam-Nachrichten handelt es sich um so genannte Phishing-Nachrichten, die dem Nutzer Kontodaten oder Ähnliches entlocken wollen.

Symantec schildert in dem Bericht, wie Spammer ihre unerwünschten Nachrichten optimieren, um nicht Spamfiltern zum Opfer zu fallen. Dabei kommen immer häufiger Bilder zum Einsatz, auf denen dann der unerwünschte Werbetext abgebildet ist. Ein Sprecher von Symantec bestätigte, dass diese Technik die Erkennung von Spam stark erschwere.

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Im Februar weniger Schmuddel-Spam denn je

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  • Am 8. März 2007 um 18:10 von Fritz

    Spam in Bildern
    Es gibt durchaus Möglichkeiten, den Spam auf Bildern zu erkennen. Und die Spammer wissen das. In ihrem Bemühen, die Erkennung zu erschweren, verzerren sie die Bilder immer mehr, sodass diese auch von Menschen kaum noch entziffert werden können und daher immer nutzloser werden. Ich würde mich nicht wundern, wenn der Bilder-Spam in Zukunft immer weniger wird.

  • Am 7. März 2007 um 15:37 von Lutz

    Allzeittief
    Jede Spam ist Müll und sollte beseitigt werden. Noch besser die Verursacher mal kalt zu stellen.

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