Neuer Linux-Kernel 2.6.16 mit Cell-Support

Unterstützung der Speicher-Architektur NUMA wurde verbessert

Linus Torvalds hat einen neuen Linux-Kernel veröffentlicht. Version 2.6.16 unterstützt IBMs Cell-Prozessor, enthält Oracle-Technologie für Datenbanken-Cluster und verbessert die Performance auf Multiprozessor-Systemen.

Der neue Kernel enthält das Synergistic-Programming-Unit-Filesystem, das die Steuerung der spezialisierten Cell-Cores ermöglicht. Dadurch soll sich die komplexe Programmierung für die CPU vereinfachen lassen.

Torvalds hat zudem eine Reihe von Patches akzeptiert, die eine Ausführung des Open-Source-Systems auf Sun-Servern mit der Multi-Core-CPU Niagara ermöglichen sollen. Dies schrieb der Entwickler David Miller in seinem Blog. Die im Ultra Sparc T1 eingesetzten Prozessoren verfügen über acht Rechenkerne, standardmäßig kommt Suns Unix-Variante Solaris zum Einsatz.

Der neue Kernel unterstützt auch das Oracle Cluster File System. Das Unternehmen will damit eine große Anzahl von Standard-Linux-Servern zu einer kostengünstigen Alternative zu hochpreisigen Multiprozessor-Maschinen machen. Auch die Unterstützung der Speicher-Architektur NUMA (Non Uniform Memory Access) sei verbessert worden.

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2 Kommentare zu Neuer Linux-Kernel 2.6.16 mit Cell-Support

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  • Am 23. März 2006 um 8:31 von Stefan

    Linux-Kernel 2.6.16
    Ist ja alles schön und gut! Mich würde jedoch mehr interessieren, ob sich das aktuelle LINUX nun aúch auf einem Soft-RAID (Level 1) System installieren lässt.

  • Am 22. März 2006 um 18:46 von gunnar

    Multi-Core-CPU Niagara
    Die Patches von Miller sind für die folgende Version 2.6.17 in den Kernel aufgenommen (also nicht in dem letzten 2.6.17)

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