Das Gerät verfügt ab Werk über ein 120-GByte-Festplattenlaufwerk. Mit einem zweiten Festplattenschacht kann man die Kapazität des Gerätes an individuelle Speicherplatzbedürfnisse anpassen. Der Speichererweiterung sind allein durch die physische Größe der verwendeten Festplatten Grenzen gesetzt. Man kann das Gerät so einstellen, dass auf dem zweiten Laufwerk (sofern installiert) täglich oder wöchentlich Backups des ersten Laufwerks erstellt werden. Leider verfügt das EFG120 nicht über RAID-Technologie, so dass es nicht möglich ist, im laufenden Betrieb durch Spiegelung der Festplatten automatisch Backups zu erstellen. Auch können die beiden Festplatten nicht gemeinsam genutzt werden, um eine Datei zu speichern, die größer als 120 GByte ist.

Man kann einen Drucker an die parallele Schnittstelle an der Rückseite des EFG120 anschließen. Wer einen USB-Drucker verwendet, hat Pech – hierfür ist kein Anschluss vorhanden. Die Buffalo Linkstation ist hier eine gute Alternative. Zwar fehlen ihr einige der erweiterten Funktionen des EFG120 wie ein FTP-Server und Gigabit-Ethernet, doch ist sie bedeutend preiswerter.

Das Linksys EFG120 ist so aufgebaut, dass man über das eigene lokale Netzwerk oder über das Internet auf seine Daten und seinen Drucker zugreifen kann. Auch als FTP-Server kann das Gerät eingesetzt werden und unterstützt das Speichern von Daten sowie das Drucken aus dem Internet, was für den Außendienst sehr praktisch ist, denn Dokumente von unterwegs an den Drucker und nicht an das Faxgerät zu schicken kann Telefonkosten sparen.

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1 Kommentar zu Netzwerkspeicher: Linksys EFG120

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  • Am 8. Juli 2004 um 17:49 von hugom

    Alternative
    Ein alter PC mit Win98, Netware o. Linux wäre da eine weitaus billigere Lösung….

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