Die SATA-Ausführung der 250 GByte großen Maxline Plus II liegt bei Transferrate und Zugriffszeit knapp vor dem ATA-Modell. Bei den Disk-Winmarks hingegen setzt sich die ATA-Version deutlich nach vorne ab – mit einem um 13.100 KByte/s höheren Datendurchsatz beim Highend-Test und immerhin 6.450 KByte/s mehr beim Business-Test.

Beide Laufwerke zählen zu den Geräten mit größerer Wärmeentwicklung im Test – die SATA-Festplatte kommt auf eine gemittelte maximale Temperatur von 37,25, Grad Celsius, das ATA-Modell auf 37,7 Grad. Ursache dafür ist unter anderem die Lagerung des Spindelmotors – die verwendeten Kugellager weisen eine deutlich höhere Reibung auf als Flüssigkeitslager. Obendrein arbeiten Kugellager wesentlich lauter als Flüssigkeitslager: Beide Platten werden im Test subjektiv als überdurchschnittlich laut empfunden. Vor allem unter Last steigert sich das Geräusch beträchtlich.

Geringe Speicherdichte

Mit nur 45,4 GBit/Quadratzoll ist die Speicherdichte der Maxtor-Festplatten verhältnismäßig gering. Da Maxtor wie Hitachi einen Plattenstapel aus drei Disks verwendet, müssen die einzelnen Scheiben etwas größer ausfallen, um ebenfalls auf eine gesamte Bruttokapazität von 250 GByte zu kommen. Der Plattenstapel dreht sich mit 7200 Umdrehungen pro Sekunde, und die Laufwerke verfügen über acht MByte Cache-Speicher. Die maximale Stoßfestigkeit im Schreib-Lese-Betrieb gibt Maxtor mit bis zu 60 G an.

Für den Anwender erfreulich ist die fünfjährige Garantie, die Maxtor auf die Laufwerke gewährt. Mit 220 Euro ist das ATA-Laufwerk Maxline Plus II das günstigste in der 250-GByte-Klasse. Auch die 235 Euro für die SATA-Ausführung sind angemessen.

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