Angriffe auf Sco.com werden intensiver

"Wir sind von der Gnade der Angreifer abhängig"

Die schon gestern von ZDNet gemeldete DOS-Attacke auf die Server des Unix-Rechteinhabers SCO dauert an. Gestern hatte ein Unternehmenssprecher noch die Lösung des Problems innerhalb von 24 Stunden in Aussicht gestellt. Der Angriff wurde inzwischen auch auf die Datei- und Mail-Server des Unternehmens ausgeweitet.

„Es gibt keine Möglichkeit, die Angriffe völlig abzublocken. Wir sind von der Gnade der Angreifer abhängig“, so Jeff Carlton, Director of Information Technology Infrastructure. Während die Angriffe auf die Website unvermindert weitergehen, rätseln Experten darüber, warum das Unternehmen, das in diesem Jahr schon den dritten Angriff über sich ergehen lassen muss, die Probleme nicht in den Griff bekommt.

Die Angriffe im Mai und im August hätten SCO eine Warnung sein müssen. „Es gibt Netzwerkkomponenten oder Dienstleistungen, die das Problem lösen könnten“, so David Moore, Experte für DOS-Attacken. „Es ist letztendlich nur eine Frage, wie wichtig eine Website für ein Unternehmen ist und wie viel ausgegeben werden kann.“

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9 Kommentare zu Angriffe auf Sco.com werden intensiver

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  • Am 14. Dezember 2003 um 17:30 von nemo

    die haben doch nur noch Anwälte beschäftigt..
    die haben doch nur noch Anwälte beschäftigt…

    wer soll sich denn da noch um so Kleinkram wie ne DoS Attacke kümmern ?

  • Am 13. Dezember 2003 um 20:07 von BigBlue

    Heulsusen und verwöhnte Kleinkinder
    SCO führt sich wie ein verwöhntes Kind auf, um mit dieser Mitleidsmasche etwas Aufmerksamkeit zu erregen.
    Ich hoffe BigBlue fegt diese heulsusende, effekthaschende, (momentan noch) verlogen wirkende Firma schnellstmöglich von der Bildfläche!
    SCO hätte, ohne gerichtliche Aufforderung, den betreffenden Code vorlegen sollen und hätte sich somit als rechtschaffende und kompetente Firma behaupten können, die ausschließlich auf ihr Recht besteht.
    Da dies bisher ausgeblieben ist, steht der Verdacht nahe, dass noch zahlreiche Dokumente zu fälschen sind (evtl. Gegenbeweise zu vernichten), um nicht mit leeren Händen bei den Gutachtern vorstellig zu werden. Als Ablenkung müssen dann noch gefakte Angriffe der "bösen Linuxterroristen" herhalten, um vor Gericht eventuell noch einen Mitleids-Bonus zu erhaschen.

  • Am 13. Dezember 2003 um 20:07 von Mike Barthel

    Gnadenfrist
    Die Spatzen pfiffen es längst vom Dach:
    "Die Zeiten kommerzieller, propritärer, unbezahlbarer Unix-Systeme sind endgültig vorbei!" Wer die Gnadenfrist verschläft und sich letztlich an der Innovation der OpenSource-Gemeinde vergreift, um seiner verbrecherischen Geschäftspolitik Aufschub zu gewähren, verdient es nicht besser! Kein Geld – Keine Sicherheit…

  • Am 13. Dezember 2003 um 13:22 von sco

    wen juckt das schon? mich nicht!
    wen juckt das schon? mich nicht!
    egal ob von aussen oder selbst inziniert. das ganze sco ding ist sandkastengehabe.

  • Am 13. Dezember 2003 um 1:29 von Mr.X

    SCO…???
    Hallo….

    Nicht das ich so etwas für gut befinde….
    Aber Nachbars kleiner Hund kläffte mich Monate lang an. Ein tritt, ein kurzer Jauler…und seit dem ist er ganz ruhig wenn ich komme.
    …Für alle Tierschützer, der Hund ist nur erfunden…
    Vieleicht etwas geschmacklos, aber SCO ist es auch.

  • Am 12. Dezember 2003 um 10:44 von Ein Leser

    SCO vs. Linux: Attacke oder Panne?
    http://www.heise.de/newsticker/data/jk-11.12.03-001/
    Bitte den letzten Abschnitt lesen und selber eine Meinung bilden.

  • Am 12. Dezember 2003 um 10:43 von egal

    Hauptsache man ist in den News
    Es wäre bei den bisherigen Presseaktionen der letzten Zeit nicht verwunderlich, wenn sie den angeblichen DoS selbst inszeniert haben.
    Das Wasser steht ihnen bis zum Hals und deshalb versuchen sie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken mit:
    "Seht her, wir werden von Terroristen angegriffen".

    Mal sehen ob die Antiterrorgruppen eingesetzt werden und unschuldige Menschen dabei unter die Räder kommen.

    Es ist schon interessant mit welch gekonntem Einsatz sie die Medien auf ihre Seite ziehen, die dann ihre Medienauftritte gern als Nachrichten oder Neuigkeiten bzw. "die Wahrheit" verkaufen.

    Vermutlich werden sie das als Grund vor Gericht nennen, warum sie keinen Beweise vorlegen können, sie waren einem Angriff von sogenannten Cyberterroristen ausgesetzt.

    • Am 12. Dezember 2003 um 20:27 von oihohoho

      AW: Hauptsache man ist in den News
      meine meinung zum lrling daniel könnt ihr euch denken…kommentar überflüssig

    • Am 13. Dezember 2003 um 7:34 von obulus

      AW: AW: Hauptsache man ist in den News
      Nein. Meine Glaskugel ist in Reparatur! Ich finde keinen Daniel!

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