HP verliert Outsourcing-Deal von Daimler Chrysler

"Ernüchternde" Pilotphase: Wenigstens zehn bis 15 Millionen Dollar müssen abgeschrieben werden

Hewlett-Packard hat einen millionenschweren Outsourcing-Auftrag von Daimler Chrysler verloren. Erst vor zwei Wochen waren die Schwaben auf der Software Universe-Konferenz in Hamburg noch als Vorzeigepartner gehandelt worden. Doch wie die „Computerwoche“ berichtete, will der Autobauer das Projekt, bei dem die komplette IT inklusive PC-Arbeitsplätze von Carly Fiorinas Konzern hätten vereinheitlicht werden sollen, nun abblasen.

Eine „ernüchternde“ Pilotphase habe bei Daimler Chrysler den Ausschlag gegeben. Aktuell verhandle man über den Vertragsausstieg. Sollte die Entscheidung endgültig sein, müsste HP wenigstens zehn bis 15 Millionen Dollar abschreiben, die bereits in der Pilotphase verbraten wurden.

Ursprünglich war der Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren im Februar dieses Jahres unterzeichnet worden. In ihm festgeschrieben war das Volumen von rund einer halben Milliarde Euro.

Themenseiten: Business, Hewlett-Packard

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Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu HP verliert Outsourcing-Deal von Daimler Chrysler

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  • Am 30. November 2003 um 21:20 von thosch

    Haha…
    Wie kann man in diesen auftragsschwachen Zeiten so einen Deal platzen lassen ? Da waren wohl Stümper am Werk oder die Prioritäten wurden falsch gesetzt.

    Meine Meinung:
    HP hätte sich mal nicht so auf den Linux-Hype einschießen sollen sondern das richtig machen, was der Kunde wirklich braucht.

    • Am 1. Dezember 2003 um 10:32 von Thermi

      AW: Notwehr
      Nicht HP hat den Deal platzen lassen, sondern DC.
      Und das zu recht.
      Lieferschwierigkeiten ohne Ende, und von einem 48h vor Ort Service konnte noch nicht mal im Ansatz geredet werden…
      Es kann nicht mehr schlimmer kommen!

      MfG
      Thermi

  • Am 29. November 2003 um 1:26 von neugierige nase

    warum nur, warum?
    a bisserl kietzekleine hintergrundinformation wär halt net uninteressant gwesen, ma schliest ja net an milliardenvertrag ab nur um dann fünf monat später den wieder aufzulösen

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