Dell bemüht sich um den Mittelstand

Dell will sich in nächster Zeit um den Mittelstand in Europa besonders bemühen. Das hat das Unternehmen auf einer Veranstaltung in Limerick bekundet - sowie durch Partner und Produkte zu demonstrieren versucht.

Zu den neuen Produkten von Dell zählen die ab November verfügbaren Laserdrucker (ZDNet berichtete) und All-in-one-Geräte mit Tintenstrahl-Drucktechnologie sowie Scan-, Kopier- und Fax-Funktionalität, aber vor allem auch Service-Leistungen, von denen Dell vermutet, dass sie für den Mittelstand besonders interessant sind.

Dell hält generell sein direktes Geschäftsmodell und die hohe Anpassbarkeit an Kundenwünsche für eine attraktive SMB-Lösung. So könne der Kunde nicht nur seine Rechner nach Wunsch konfigurieren, sondern auch bestimmte Software-Pakete aufspielen lassen.

Doch trotz aller Vorzüge hat es Dell gerade in Deutschland beim Mittelstand schwer – und versteht nicht recht warum. Eine vergangene Woche in der Dell-Fabrik in Limerick, Irland angekündigte Mittelstandsinitiative soll helfen.

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2 Kommentare zu Dell bemüht sich um den Mittelstand

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  • Am 22. November 2004 um 15:00 von Rolf Wenzel

    Dell Preiswucher?
    Ich kann mich bzgl. Qualität nicht unbedingt meinem Vorredner anschließen, bin einfach nur enttäuscht über die Preispolitik von Dell.
    Das Notebook, welches bzgl. Ausstattung sicherlich seinesgleichen suchen muß, kostet bei der Dell Zusammenstellung 4600 € incl. allem möglichen.

    Dasselbe Paket wird auf Ebay von einem Dell Vertragspartner, so bezeichnet er sich zumindest, mit exakt denselben Leistungen wie Vor-Ort Service ect. und nagelneu für 2999 € angeboten.

    Das ist ein Preisunterschied von 1600 €.

    Da frage ich mich dann doch, ob es die richtige Entscheidung war, bei Diesem Unternehmen meinen Erwerb zu tätigen.

  • Am 20. September 2003 um 11:09 von Dr. Horst Lüning

    Warum ich nicht mehr bei Dell kaufe
    Ich bin einer dieser kleinen Geschäftskunden, auf die es Dell abgesehen hat.
    Drei Laptops habe ich nun von Dell gehabt. Drei Reparaturen insgesamt nach durchschnittlich 10 Monaten. Kein guter Schnitt. Ein befreundetes Unternehmen hat Desktop PCs von Dell. Viel Plastik – die Lüfter lassen alles klappern. Fairerweise muss ich sagen, sie funktionieren.
    Am meisten stört mich, dass die Zahlung über Kreditkarte erfolgen musste und Dell 18 Tage vor der Lieferung mich belastet hat. So verhalten sie sich wirklich wie eine Bank. Michael Dell zeigt ja seinen Vorteil auf, dass er das Geld weitaus eher in der Tasche hat, als er die Lieferanten bezahlen muss. Doch ich möchte *nach* oder *bei* Erhalt der Ware bezahlen.
    Ich zahle nirgendwo mehr mit Kreditkarte, da die 2 bis 5% Bankenaufschlag dem Geschäftspartner von der Marge abgehen und letztendlich mir selbst als Kunden. Mein Tankwart hoffiert mich deshalb, wenn ich 100 EUR in bar bezahle. Er verdient an mir das doppelte, als wenn er den Verdienst mit der Kreditkartenfirma 50:50 teilen muss.
    Dell könnte preiswerter sein, wenn er die Kunden nicht mit seinen Zahlungsmodalitäten über den Tisch ziehen würde. Ich kaufe bei Dell deshalb ausschließlich das, was ich woanders nicht bekomme.
    Zweiter Punkt Laptop-Preise. Warum sind Laptops in Europa um 20 bis 30% teurer als in den USA? Da machen alle Hersteller mit. Ich fühle mich von Dell erneut über den Tisch gezogen, weil ich keine Chance habe.
    Summa Sumarum muss Dell damit leben, dass der kleine Unternehmer sehr kritisch mit dem *Übergroßen* Lieferanten ins Gericht geht.
    Blasse Solution oder Value Sprüche kommen gegen diese unterschwellige, starke, negative und emotionale Botschaft nicht an.

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