HP will vorerst nicht mehr in Deutschland investieren

Regelungen hierzulande "zu starr", beklagt Vorstand Jörg Menno Harms

Nach Infineon beklagt sich nun auch Hewlett-Packard (HP) über zu viel Staat und zu wenig Markt in Deutschland: Man wolle vorerst nicht mehr in Deutschland investieren, ließ die deutsche Niederlassung verlauten. Vorstand Jörg Menno Harms erklärte in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“, dass die Rahmenbedingungen hierzulande „zu unsicher“ seien.

Deutschland sei überreguliert, das Arbeitsrecht starr und die steuerliche Belastung zu hoch, so Harms weiter. Im Zuge der Fusion mit dem Konkurrenten Compaq sei der Personalabbau in Großbritannien schneller vollzogen worden. Während man deshalb auf der Insel nun wieder einstelle, warte man in Deutschland vorerst ab.

Infineon-Chef Ulrich Schumacher hatte sich in den letzten Monaten wiederholt über die steuerliche Belastung in Deutschland beklagt und mit einer Abwanderung ins Ausland gedroht. Eine konkrete Entscheidung ist indes bislang noch nicht gefallen.

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7 Kommentare zu HP will vorerst nicht mehr in Deutschland investieren

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  • Am 13. Juni 2003 um 16:50 von FED

    HP und Service
    Auf HP kannste eh schei**en! Unsere Firma kauft in Zukunft weder HP Vectras noch Omnibooks sondern FujitsuSiemens Hardware (Server haben wir eh schon lange keine HP mehr)!<br />
    <br />
    Und wir haben knapp 50000 Mitarbeiter!!<br />
    Also soll sich doch HP ruhig von hier verpissen!<br />
    War schon bei denen in Böblingen (Größter Europäischer Standort!) und F*ck dat!<br />
    <br />
    Lasst Euch ruhig einreden die deutsche Wirtschaft ist sooo schwach und verzichtet auf immer mehr!!!<br />
    (Übrigens hat D. mit die weltweit höchste Arbeitsproduktivität, nur so nebenbei)<br />
    Die richtigen werden Euch dann noch mehr abkassieren! Ich mach aber bei dem Spiel nicht mit!<br />
    <br />
    Das US GDP (BSP) besteh eh zur Hälfte aus Finanztransaktionen, aber glaubt ruhig alles, was Euch die Medien erzählen!<br />
    <br />
    Gruß!

  • Am 13. Juni 2003 um 15:52 von TDOC

    traurig aber richtig so?
    das würde ich auch so machen, keine wunder bei den hohen lohnkosten und den höchsten lohnnebenkosten auf der welt.<br />
    wenn das weiter so geht – dann guten nacht deutschland, die dämmerung ist ja schon da.

  • Am 13. Juni 2003 um 6:42 von H.Kipfer

    HP will vorerst nicht mehr in Deutschland investieren.
    Voll auf der Linie der amerikanischen Administration. Siehe Drohung des amerikanischen Verteidiungsminister gegen Belgien.

  • Am 13. Juni 2003 um 6:18 von 123osterei

    Nix mehr aus amiland kaufen?
    HAllo Engel, wie willste das denn machen?<br />
    <br />
    VEB Robotron gibts nicht mehr, oder?

  • Am 12. Juni 2003 um 15:44 von chansler

    Danke nach Berlin!
    Der Schuh wird einigen passen von dern 602 Volks(ver-)tretern!

  • Am 12. Juni 2003 um 13:17 von Engel

    Neukauf
    Ich wollte mir in den nächsten 4-Wochen neue Hardware kaufen (Desktop und Laptop)aber damit fällt HP aus.<br />
    Die Deutschen Bürger müssen es jetzt genauso machen wie die Amis,alles was aus Amerika kommt oder damit zusammenhängt einfach nichr mehr Kaufen.

  • Am 12. Juni 2003 um 13:07 von Heinz Becker

    Das solch Dummen ‚Manager‘ noch Firmen führen dürfen???!!!
    ewig dieses Gejammer! Am Ende das Geschäftsjahres höhren wir dann wieder die tollen Bilanzen! Der springende Punkt ist nur das den Herren Vorständen und Aktionären die ohnehin schon hohen Gewinne nicht ausreichen!!! So nach dem Motto "Autsch! Da kann ich meiner Frau den neuen Benz erst in 2 Monaten kaufen und nicht schon im nächsten!" Ja das ist wirklich sehr sehr tragisch!<br />
    Wird es im Unternehmen dann wirklich eng heißt das erste Rezept – Leute rausschmeißen!!! Ich frage mich wozu braucht man dazu eine Managerqualifikation. Leute feuern kann jeder ‚Dahergelaufene‘! Diese o.g. Manager sollten zu Ihrer Verantwortung stehen und als erste das Unternehmen verlassen. Sie haben es nicht geschafft,<br />
    zugegebenermaßen in einem schwierigen Umfeld, Arbeitsplätze zu sichern! <br />
    Ist das Umfeld leicht kann jeder ‚Dahergelaufene‘ eine Firma führen!!! Siehe die tollen "Börsenexperten bis Frühjahr 2000".<br />
    <br />
    Nur in der heutigen Zeit hilft kein Gejammer und schon gar nicht Erpressungsversuche in Richtung Staat!!!<br />
    <br />
    Der Staat zwingt keinen Unternehmer Leute einzustellen!!!<br />
    <br />
    Wo bleibt bloß der Unternehmer welcher auch ohne Fördergelder ein Unternehmen gründet! Früher war das üblich und heute werden Länder und Regionen gegeneinander ausgespielt (von Unternehmern) so nach dem Motto: Gib mir hohe Förderung und ich schaffe Arbeitsplätze! Wenn jemand Geld verdienen möchte soll er es bitte schön von vornherein ohne Förderungen versuchen. Alles andere ist "Verbraten und umverteilen von Steuern (heutzutage ja fast nur noch Lohnsteuer!)"<br />
    <br />
    Die Herren welche hier am lautesten jammern zahlen ja meist keine Steuer in D mehr!!!!

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