US-Geheimdienste nutzen Infrastruktursoftware gegen Terror

Software von Autonomy sammelt automatisch Informationen aus Datenquellen, wie Text, Bild- und Tonaufzeichnungen und analysiert diese

Im Kampf gegen den Terrorismus setzen US-Geheimdienste auf die Infrastruktursoftware von Autonomy. Die Automatic-Technologie soll automatisch Informationen aus zahlreichen Datenquellen, wie Text, Bild- und Tonaufzeichnungen sammeln und diese analysieren können.

Diese Daten werden laut dem Hersteller kategorisiert und klassifiziert und Mitarbeitern proaktiv auf relevante Informationen hingewiesen, erklärt Autonomy die Ablaufweise der Lösung.

Die Software basiere nicht auf Schlagwörtern, sondern arbeite konzeptionell. Indem sie Bedeutungsmuster erstelle und Verbindungen zwischen verschiedenen Daten herstelle, helfe sie verdächtige Aktivitäten aufzudecken, die Anlass zur Aufmerksamkeit erfordern. So könnten Regierungsbehörden auf Informationen schnell reagieren, um eine mögliche Bedrohung der Sicherheit zu verhindern oder zu minimieren, wirbt der Hersteller. Diverse US Bundesgeheimdienst-Agenturen haben vor kurzem die Technologie für über eine Million Dollar gekauft.

Die Softwarelösung soll zudem den Behörden dabei helfen, Experten innerhalb der Geheimdienste schnell ausfindig zu machen und damit eine geschlossene und effektive „Antiterror-Community“ zu bilden. Dabei spiele es keine Rolle, dass die Behörden auf viele Niederlassungen verteilt seien und es sich um sehr viele verschiedene Datenquellen handele, so das Unternehmen.

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3 Kommentare zu US-Geheimdienste nutzen Infrastruktursoftware gegen Terror

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  • Am 21. Dezember 2002 um 18:20 von TzipN

    Kettenbrief für Echelon
    Wäre ja mal eine spannende Maßnahme, einen Kettenbrief mit eindeutigen Schlagworten in Sachen Antiamerikanismus (die haben das weltweit groeßte Abhoernetz) und den Namen von gesuchten Terroristen in den Ether zu bringen. Dazu noch eine Verknuepfung mit einem harmlosen Virus, der die Verbreitung beschleunigt. Allein der Spaß, daß bei diversen Organisationen die Alarmglocken vierunzwanzig Stunden am Tag klingeln wäre schon den Aufwand wert. Mich ekelt diese immer heftigere Überwachung (privater, und mittlerweile auch Werksspionage) von Seiten der Geheimdienste dermaßen an, Datenschutz existiert heute im Internet defacto nicht mehr, daß ich solche lustigen Aktionen überzeugt unterstuetzen würde.<br />
    Wenn sich in den naechsten Jahren die neuen Varianten der Betriebssysteme und Prozessoren etabliert hat (TCPA / Palladium) hat man ja noch kaum eine Chance sich gegen die progressive Ueberwachung von verschiedenster Seite zur Wehr zu setzen. Sollte man nun die Gelegenheit wahrnehmen.<br />
    Abschließend möchte ich noch bemerken : Ich bin für die Bekämpfung von internationalem Terrorismus und halte die Bekaempfung von Kinderpornographie fuer eines der wichtigsten Ziele aber der entgültige Verlust der Anonymitaet im Web ist meiner Meinung nach als Aequivalent zur Überwachung durch die Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu sehen.<br />
    Und falls sich diverse Leute auf den Schlips getreten fühlen : Nutzt die Chance, um die Leistungsfaehigkeit eurer Abhörsysteme auszutesten.

  • Am 20. Dezember 2002 um 8:41 von Karsten Sprick

    Infrastruktursoftware gegen Terror??
    Ich denke ihr Artikel verwundert niemand, der weiss, dass Autonomy ursprünglich für den britischen Geheimdienst konzipiert wurde und erst danach den Weg in die freie Wirtschaft gefunden hat. Man kann also sagen, dass Baby ist nur zurück zur Mama….

  • Am 20. Dezember 2002 um 8:04 von Wo Bleibt die Anonymität?????

    Terror
    wer definiert was Terror ist, einige aktivitätet was man unter Terror versteht kann man ohne jegliche Bedenken für Israel und USA auch sagen… also Terrororganisation Israel, oder gar Terrororganisation USA??

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