Ebay nimmt Kunden Warenversand ab

Hermes und Iloxx sollen versteigerte Güter von Haustür zu Haustür transportieren / Post nur bei kleinen Päckchen preiswerter

Das weltgrößte virtuelle Auktionshaus Ebay (Börse Frankfurt: EBY) hat angekündigt, sich ab sofort um den Versand der versteigerten Waren seiner Kunden zu kümmern.

Ebay will diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Dienstleistern Hermes General Service und Iloxx meistern. Der Kunde kann nach der erfolgreichen Versteigerung seiner Ware unter der Kategorie „Service“ zwischen drei Versandarten wählen. So werden Standard-, Stückgut- und Expressversand offeriert.

Der Dienstleister Hermes soll demnach für den Standardversand (alle Waren bis 31,5 Kilogramm Gewicht und den Maßen 120 mal 60 mal 60 Zentimetern) zuständig sein. Der Anbieter Iloxx bedient Stückgut- und Express-Versand.

Die Preise sind je nach Gewicht, Größe sowie Zustellort und Zustellgeschwindigkeit unterschiedlich. Der Auktionator will für ein innerhalb von zwei Tagen zuzustellendes Standard-Paket mit bis zu fünf Kilogramm Versandkosten von 5,90 Euro (11,54 Mark) berechnen. In dem Betrag soll eine Paketversicherung bis maximal 1000 Mark (500 Euro) enthalten sein. Bei der Deutschen Post kostet ein vier bis acht Kilogramm schweres Paket mit gleicher Versicherungsdeckung 6,39 Euro (12,50 Mark).

Günstiger bleibt der gelbe Anbieter für die Kunden jedoch bei kleineren Päckchen bis zu zwei Kilogramm. Wie ZDNet verglich, verlangt die Post 3,68 Euro (7,20 Mark). Hermes beziffert seine Gebühr standardmäßig mit 5,90 Euro. Der Vorteil: Der Dienstleister holt die Ware zu Hause oder in der Arbeit ab und bringt diese dem Adressaten bis vor die Tür.

Der Stückgut- und Express-Versandservice via Iloxx soll ab sofort auch für in der Schweiz und in Österreich angeboten werden.

Kontakt:
Ebay, Tel.: 030/80190 (günstigsten Tarif anzeigen)

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3 Kommentare zu Ebay nimmt Kunden Warenversand ab

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  • Am 10. Juni 2003 um 17:22 von Gabriele Gottschalk

    HERMES
    Vergiß es-HERMES ist unzuverlässig.<br />
    Holt die Ware ab, wenn Lust dazu, ansonsten kann man durch Zufall erfahren, daß die Adresse nicht stimmen würde ( wir wohnen auf dem Lande), man wird nicht angemailt, daß erfährst Du erst durch die Nachverfolgung der Ware, welche noch bei Dir zu Hause steht. Die Kunden haben aber den Bescheid schon, daß die Ware angeliefert wird. Dies ist mir 3 x passiert und mehr als ärgerlich.<br />
    Was heisst hier diffamierend, habt Ihr Schwierigkeiten mit der Wahrheit?

  • Am 18. November 2001 um 14:13 von Tina

    eBay + Hermes -Warenversand
    Ich habe es ausprobiert und bin begeistert, der Hermes-Fahrer hat die fertig vorbereiteten Aufkleber auf die Pakete geklebt und eingeladen– ich brauche mich nicht um Öffnungszeiten des gelben Riesen (bei uns im Ort 10-11:30 und Donnerstags 17:30 bis 18 Uhr)zu kümmern und auch nicht um Adressaufkleber zu bitten.

    Klasse-Service – mach ich jetzt immer!

  • Am 15. November 2001 um 11:12 von Herta

    Hermes Versand
    Lt. meinen persönlichen Erfahrungen ist der Hermes Versand keinesfalls besser als die Post, im Gegenteil: die Post schmeißt gewöhnlich nach 3 erfolglosen Zustellversuchen (werktags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr, wenn berufstätige Menschen zumeist nicht zuhause sind) eine Karte in den Briefkasten mit der Aufforderung, das Päckchen innerhalb der nächsten 7 Tage bei der Poststelle am anderen Ende der Stadt(!) abzuholen. Diese Vorgehensweise kann man zwar keineswegs als komfortabel bezeichnen, aber immerhin kommt man so an sein Päckchen.

    Hermes dagegen macht 3 Zustellversuche (ebenfalls werktags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr), verzichtet aber auf eine Benachrichtung und schickt die Ware kommentarlos zurück an den Absender.

    Ich bin nun wirklich kein Fan der Post, aber ich ziehe sie doch dem Hermes-Versand vor, solange es noch keinen Anbieter gibt, der sich auf berufstätige Empfänger einstellt.

    Selbst die sog. Pickpoints bringen nichts, solange diese noch nicht in allen Städten vertreten sind (in meinem Wohnort z.B. noch nicht).

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