Aktionäre verklagen Transmeta

Vorwurf: Anleger verloren aufgrund falscher Aussagen des Managements viel Geld

Dem Prozessor-Hersteller Transmeta (Börse Frankfurt: TR9) steht Ärger ins Haus. Eine Anwaltskanzlei reichte im Auftrag von einigen Aktionären vor dem Bezirksgericht für Nord-Kalifornien eine Sammelklage ein. Grund: Angeblicher Verstoß gegen Regelungen der US-Börsenaufsicht.
In der Klageschrift wird dem Chiphersteller vorgeworfen in dem Prospekt zum Börsengang im November vergangenen Jahres „falsche und irreführende Angaben“ gemacht zu haben. So sei die angepriesene hohe Rechenleistung und gleichzeitige Stromsparnis der Crusoe-CPUs im Vergleich zu den x86-Prozessoren nicht erreicht worden. Zudem vermisse man immer noch einen 1 GHz-Chip.
Aufgrund der falschen Angaben des Managements hätten die Anleger viel Geld verloren und fordern daher jetzt Schadensersatz.

Erst vor wenigen Tagen sprach das Unternehmen eine Gewinnwarnung für das zweite Quartal aus. Als Grund nannte der Hersteller von stromsparenden Notebook-CPUs den schleppenden Verkauf auf seinem größten Markt in Japan.

So erwarte man für das zweite Quartal des Fiskaljahres einen Umsatzrückgang von 40 bis 45 Prozent vergleichen mit den ersten Quartalszahlen. Im ersten Dreimonatszeitraum erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 18,6 Millionen Dollar.

Trifft die Einschätzung des Chip-Herstellers zu, würde der Umsatz im zweiten Quartal zwischen 10,2 und 11,2 Millionen Dollar liegen.
Kontakt:
Transmeta, Tel.: 001408/9196393 (günstigsten Tarif anzeigen)

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