NGI: Probleme durch Systemumstellung

Alte Sendungen müssen erst abgearbeitet werden / Unternehmen garantiert den Erhalt aller Mails

Der Hamburger Internet-Provider NGI (Next Generation Internet) hat seine in den vergangenen Tagen massiv aufgetretenen Mail-Server-Probleme gegenüber ZDNet mit der bereits bekannten Systemumstellung begründet: „Wir haben am Mittwoch ein neues Mailsystem aufgesetzt, welches leider eine Änderung der Einstellungen bei den von den Usern verwendeten E-Mail-Programmen notwendig machte. Unsere Mailserver sind nicht mehr über mail.ngi.de erreichbar, sondern über pop.ngi.de für das Abrufen der E-Mails und smtp.ngi.de für das Versenden.“

Nun kommt laut Unternehmensangaben ein Cluster aus acht Servern aus dem Hause IBM (Börse Frankfurt: IBM) zum Einsatz. „Allein am Tage der Umstellung wurden mehr als eine Million E-Mails an unsere Server ausgeliefert. Dies liegt einerseits daran, dass für den Umstellungszeitraum Mails an die alten Mail-Server nicht mehr zugestellt werden konnten und von den Mailservern anderer Provider zwischengespeichert wurden. Diese wurden dann ‚auf einen Schlag‘ am Mittwoch ausgeliefert. Andererseits wurde von einigen Spammern versucht, unser System zu missbrauchen, was ebenfalls zu stark erhöhtem Mailverkehr führte“, erklärte Firmensprecher Konrad Hill.

Hill sagte weiter, derzeit sei das System damit beschäftigt, den Mailstau abzuarbeiten, man könne aber „garantieren, dass keine Mails verloren gehen.“ Die Latenzzeit könne aber bis zu 180 Minuten betragen.

Bereits in Zeiten, als NGI noch eine Flatrate für 77 Mark pro Monat anbot, gab es Probleme mit den Mailservern. Ein NGI-Sprecher erklärte damals gegenüber ZDNet, dass die Pauschal-Kunden unerwartet viele Daten über den Mailserver verschickten und die Firma nicht mit dem Aufrüsten der Maschinen nachkäme.

Kontakt:
NGI, Tel.: 01805/001344

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