AOL: Schröder soll Internet-Minister einsetzen

Deutschland-Geschäftsführer Heddendorp fordert Intervention bei Flatrates

Der Geschäftsführer von AOL (Börse Frankfurt: AOL) Deutschland, Uwe Heddendorp, hat sich in der Sonntagszeitung „Welt am Sonntag“ mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder gewandt. Heddendorp forderte Schröder auf, sich für Flatrates stark zu machen sowie einen Internet-Minister zu berufen.

Heddendorp greift in seinem Brief auch die Konkurrenz von der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) an, die zeitabhängige Durchleitungs-Gebühren „trotz einer flachen Kostenstruktur“ von anderen Providern verlangt. Der AOL-Chef verglich die Kosten für die Internet-Nutzung mit denen für die Fernsehnutzung. Falls die Deutschen für den TV-Konsum nicht mehr monatlich 28,25 Mark Rundfunkgebühr zu zahlen hätten, sondern pro gesehener Minute abgerechnet würde, würde die Nutzung des Mediums rapide sinken.

Der AOL-Chef setzte sich für die Einrichtung eines Internet-Ministeriums ein. Eine solche Zentralstelle könne dem Ziel, die Deutschen fit für das Internetzeitalter zu machen, den nötigen Nachdruck verleihen.

Kontakt:
AOL, Tel.: 040/361590

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu AOL: Schröder soll Internet-Minister einsetzen

Kommentar hinzufügen

Kommentare sind bei diesem Artikel deaktiviert.