US-Justiz entsperrt weiteres iPhone ohne Apples Hilfe

von Stefan Beiersmann

Es handelt sich um das Gerät eines New Yorker Drogendealers. Eine nicht näher genannte Person übergibt den Ermittlern das Gerätepasswort. Das US-Justizministerium zieht daraufhin den Antrag, der Apple zur Zusammenarbeit zwingen sollte, zurück. weiter

Autoren des Banking-Trojaners SpyEye zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt

von Björn Greif

Der 27-jährige Russe Aleksandr Andrejewitsch Panin muss als Hauptentwickler für neun Jahre und sechs Monate in Haft. Gegen seinen gleichaltrigen Kompagnon Hamza Bendelladj aus Algerien, der vor allem für den Vertrieb des zugehörigen Botnetz-Kit verantwortlich war, verhängte das US-Gericht eine 15-jährige Haftstrafe. weiter

US-Justiz streitet um Tor-Browser-Exploit

von Florian Kalenda

Im Fall einer Kinderpornografie-Site zweifelt die Verteidigung an der Rechtmäßigkeit der Ermittlungsmethoden. Der Richter nannte diese Frage berechtigt und forderte das FBI zur Veröffentlichung des Exploits auf. Das Justizministerium protestiert nun dagegen. weiter

iPhone eines Drogendealers: US-Justiz prüft weiteres Vorgehen gegen Apple

von Stefan Beiersmann

Es will in den kommenden zwei Wochen entscheiden, ob es weiter Apples Unterstützung fordert. Aktuell lehnt der zuständige Richter eine Zwangsentsperrung ab. Auch andere US-Staatsanwälte zeigen inzwischen Interesse an dem vom FBI genutzten Verfahren, das iPhone des San-Bernardino-Attentäters zu entsperren. weiter

USA erlassen Haftbefehle gegen drei syrische Hacker

von Florian Kalenda

Sie steckten hinter diversen Angriffen auf Twitter-Konten von Medien, wo sie für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad warben und Falschinformationen verbreiteten. In anderen Fällen erpressten sie ihre Opfer mit gestohlenen Daten. Die Forderungen in Höhe von bis zu 300.000 Dollar flossen teils über den dritten Mann in Deutschland. weiter

FBI-Rückzug traf Justizministerium unerwartet

von Florian Kalenda

Es erfuhr laut Gerichtsunterlagen erst am Dienstagmorgen von der neuen Option. Die Methode ist nicht bekannt, es könnte sich aber um NAND-Mirroring handeln. Dabei würde der NAND-Speicher nach neun Versuchen, den Code zu erraten, auf einen früheren Zustand zurückgesetzt. weiter

„Celebgate“: Hacker von iCloud- und Gmail-Konten bekennt sich schuldig

von Bernd Kling

Der Beschuldigte hat sich auf eine Prozessabsprache eingelassen, um mit 18 Monaten Haft davonzukommen. Ihm wird nicht vorgeworfen, die erbeuteten Nacktaufnahmen von Prominenten auch verbreitet zu haben. Die Anklage geht auf andauernde FBI-Ermittlungen zurück - es könnte zu weiteren Verhaftungen kommen. weiter

FBI gegen Apple: Justizministerium legt nach

von Florian Kalenda

Im Fall einer Drogenermittlung von New York fordert es eine neue Prüfung. Richter James Orenstein hat nach seiner Darstellung die Besonderheiten zu wenig beabsichtigt und sich stattdessen auf unbegründete Ängste über die Folgen des Urteils konzentriert. weiter

Apple: „US-Justiz schlimmer als China“

von Bernd Kling

Der Streit um die verlangte Hilfe zur iPhone-Entschlüsselung eskaliert. Ein Apple-Manager nennt die Forderungen des US-Justizministeriums "so ungewöhnlich wie von keinem anderen Land". Ein Geheimdokument verrät die Strategie von US-Behörden, mit Umgehungsmethoden an die Inhalte verschlüsselter Smartphones zu kommen. weiter

Hacker erbeutet angeblich 200 GByte Daten des US-Justizministeriums

von Stefan Beiersmann

Er knackt das E-Mail-Konto eines Mitarbeiters und erhält darüber schließlich Zugriff auf dessen Rechner. Die Daten selbst stammen aus dem Intranet des Ministeriums. Sie enthalten Namen und Telefonnummern von rund 29.000 Angehörigen von FBI und Heimatschutz. weiter

US-Justiz überprüft Handy-Überwachung aus der Luft

von Bernd Kling

Das US-Justizministerium will Einzelheiten über die Nutzung der auch in Flugzeugen eingesetzten Überwachungstechnik preisgeben. IMSI-Catcher an Bord geben sich als legitime Mobilfunkmasten aus, damit sich Mobiltelefone mit ihnen verbinden. Diese Schleppnetz-Überwachung erfasst auch viele Unbeteiligte - das Ministerium will die Richtlinien für die Ermittlungsbehörden überarbeiten. weiter

Bericht: US-Justizministerium überwacht auch aus der Luft

von Bernd Kling

Der U. S. Marshals Service setzt Flugzeuge ein, um die Daten von Mobilfunkteilnehmern und ihre Standorte zu ermitteln. "Dirtboxes" an Bord geben sich als legitime Mobilfunkmasten aus, damit sich Mobiltelefone mit ihnen verbinden. Laut Wall Street Journal ist die Legalität des Programms sogar innerhalb der Behörde umstritten, da die massenhafte Schleppnetz-Überwachung viele Unbeteiligte erfasst. weiter