Mi Notebook Air 13.3 mit Core i5-7200U für unter 600 Euro

Das Xiaomi Mi Notebook Air 13,3 (2017) verfügt außerdem über eine schnelle 256-GByte-NVMe-SSD, 8 Gigabyte RAM und einen Fingerabdrucksensor.

Das Windows-10-Notebook Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 ist beim chinesischen Online-Versender Gearbest derzeit wieder einmal im Angebot. Mit dem Rabattcode „XMNB03“ kostet das Gerät 623,78 Euro. Da der Versand aus einem europäischen Warenlager kommt, gelangt es innerhalb weniger Tage zum Kunden. Gearbest gibt eine Lieferzeit von 2 bis 5 Tagen an.

Mit einem Preis von 599,15 Euro ist das gleiche Gerät günstiger (Rabattcode: xiaomiair01), wenn es aus dem Warenlager in Hongkong bestellt wird. Allerdings beträgt dann die Lieferzeit zwischen 17 und 28 Werktagen.

Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 für 599,15 Euro (Screenshot: ZDNet.de)

Bei dem Aktionsmodell handelt es sich um die im Juni 2017 vorgestellte Variante, die über einen im Touchpad integrierten Fingerabdrucksensor verfügt und mit dem Kaby Lake-Prozessor Core i5-7200U, 8 GByte RAM, einer GeforceMX-150-GPU sowie einer schnellen Samsung-NVMe-SSD mit 256 GByte Kapazität ausgestattet ist. Des Weiteren bietet das Mi Notebook Air 13.3 einen USB-C-Anschluss, einen Full-Size-HDMI-Port, zwei USB-3.0-Buchsen und einen Kopfhöreranschluss.

Inzwischen hat Xiaomi die Nachfolge-Version angekündigt, die nun über Quad-Core-Prozessoren verfügt. Zur Auswahl stehen ein Core i5-8250U und ein Core i7-8550U. Damit setzt der chinesische Hersteller auf die gleichen CPU-Modelle, die er schon für seine 15,6-Zoll-Varianten verwendet. Von diesem hat das neue Modell auch die Gehäusefarbe geerbt. Statt in Silber sind nun auch die 13.3-Zoll-Varianten in Grau lackiert.

HIGHLIGHT

Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 (2017) im Test

Das Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch sehr gut verarbeitet. Für weniger als 700 Euro gibt es an der Ausstattung mit aktuellem Kaby-Lake-Prozessor, Geforce MX150, 8 GByte RAM und einer schnellen NVMe-SSD von Samsung mit 256 GByte Kapazität nichts zu meckern. Kritik verdient allerdings die Speicherkonfiguration.

Mi Notebook Air 13,3 mit Fingerabdrucksensor (Bild: Xiaomi)

Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 mit NVMe-SSD

Als SSD verbaut Xiaomi eine 256 GByte große NVMe-Variante. Dabei handelt es sich um die OEM-Version der Samsung SSD 960 EVO mit der Bezeichnung PM961. Sie bietet gegenüber herkömmlichen SATA-SSDs eine erhebliche Leistungssteigerung. Außerdem bietet das Notebook Air 13.3 die Möglichkeit, den Speicher zu erweitern. Hierfür steht ein SATA-M.2-Slot (2242) zur Verfügung. Hierfür muss man die Gehäuseunterseite öffnen, was mit Hilfe eines Torx-8-Schraubendrehers wie beim Xiaomi Mi Air 12.5 gelingt.

Mi Notebook Air 13 2017: Fingerabdrucksensor im Touchpad (Bild: Xiaomi)Mi Notebook Air 13 2017: Fingerabdrucksensor im Touchpad (Bild: Xiaomi).

Die Verarbeitungsqualität des Geräts ist tadellos und entspricht der des in 2016 vorgestellten 12,5-Zoll-Modell. Im ZDNet-Test hinterlässt es insgesamt einen sehr guten Eindruck. Die vorinstallierte chinesische Windows-Version kann problemlos durch eine deutschen Variante inklusive Aktivierung ausgetauscht werden.

HIGHLIGHT

Xiaomi Mi Notebook Air 12.5 im Test

Mit dem Mi Notebook Air 12.5 bietet der chinesische Hersteller Xiaomi ein Windows-10-Gerät, das nicht nur hinsichtlich Design und Gewicht überzeugen kann. Auch Akkulaufzeit und Performance sind in Ordnung. Und der Preis erst recht. Ein paar Einschränkungen gibt es aber auch.

In Sachen Performance bringt das 13,3-Zoll-Modell jedoch nicht alle PS auf die Straße. Grund dafür ist die Konfiguration der Speicheranbindung, die nur im Single-Channel-Modus erfolgt. Insgesamt kann sich die Leistung aber dennoch sehen lassen.

Wer den Import aus China nicht scheut und mit dem amerikanischen Tastaturlayout klarkommt, erhält ein sehr schönes Windows-10-Gerät. Für die Nutzung des USB-C-Netzteils ist außerdem ein Stromadapter nötig.

Mi Notebook Air 13,3 (2017) mit KDE Neon (Bild: ZDNet.de)Mit Linux kann das Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 ebenfalls betrieben werden. Allerdings wird der Fingerabdrucksensor nicht erkannt. Auch eine Treibersuche verläuft ergebnislos (Bild: ZDNet.de).

Weitere Informationen

  • Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2017 mit Core i7-7200U, 256 GByte NVMe-SSD, 8 GByte RAM, Geforce MX150 für 599,15 Euro (Rabattcode: „XMNB03“, EU-Warenlager, Lieferzeit: 2- 5 Werktage)
  • Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2017 mit Core i7-7200U, 256 GByte NVMe-SSD, 8 GByte RAM, Geforce MX150 für 623,78 Euro (Rabattcode: „xiaomiair01“, Hongkong-Warenlager, Lieferzeit: 17- 28 Werktage)
  • Performancetest: Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 (2017)
  • Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 (2017) im ZDNet-Test
  • Xiaomi Mi Notebook 12.5: Einbau einer NVMe-SSD
  • Xiaomi Mi Notebook Air 12.5 im Test
  • Installation von macOS 10.12 Sierra auf Xiaomi Mi Notebook Air 12.5

Themenseiten: Gearbest, Windows 10, Xiaomi

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3 Kommentare zu Mi Notebook Air 13.3 mit Core i5-7200U für unter 600 Euro

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  • Am 18. Januar 2018 um 11:57 von jj

    Überall wird dieses Gerät beworben, als wäre es das Non-plus-Ultra.
    Solange es die Chinesen nicht schaffen angepasste Länder-Tastaturen, hier QUERTZ zu liefern ist es jedoch u.a. in D für den produktiven Einsatz schlicht unbrauchbar, da hilft auch der gute Preis nichts.
    Wer will schon mit lästigen Tastaturaufklebern ein so schickes Gerät zukleistern.
    Und nein, man gewöhnt sich nicht daran ständig nach Sonderzeichen zu suchen, wenn man damit wirklich arbeiten muss.

    • Am 16. Februar 2018 um 11:39 von Reiner

      Sorry nur weil ein paar Deutsche nicht in der Lage sind, sich eine Silikonauflage mit deutscher Tastatur zu kaufen wird sich in der Produktion nichts ändern. Man kann ja für den doppelten Preis ein Gerät mit deutscher Tatstatur kaufen von einen Produzenten der auf dem deutschen Markt anbietet. Das genau macht Xiaomi nicht. Sie zielen auf die großen internationalen Märkte und halten den Peis niedrig indem sie nicht für jeden einzelnen eine Farbe , Tastatur oder sonstwas anbieten. Schau mal bei AliExpress da gibt es für ein paar Euro einen Silikonauflage die dann zusätzlich noch die Tastatur vor Verschmutzung schützt.

  • Am 19. März 2018 um 16:47 von Mike

    …ja super, da kauf ich mir ein schickes schnelles Ultrabook und hau mir dann eine Silikonauflage wie in den 90ern über die Tastatur. Hm, den Preis halten Sie dadurch niedrig, in dem dort unterirdische Arbeitsbedingungen und Lohndumping ein Thema sind. Ein paar andere Tastaturlayouts würde jetzt hier keine Preisexplosion verursachen…
    Das Teil macht mit Sicherheit auch Spaß, wenns mal einen Garantiefall gibt. Aber klar, dann schmeißt mans weg und holt sich ein neues, ist ja so günstig.

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