Neue Gefahren durch E-Mail-Trickbetrug

Laut einer neuen Studie fühlen sich Firmen besser vor Computer-Attacken geschützt als im letzten Jahr. Das könnte sich allerdings als Wunschtraum erweisen. Denn laut dem FBI Internet Crime Complaint Center (IC3) steigt die Zahl der so genannten “Vishing”-Angriffe bedenklich an. Vishing ist eine Variante des Phishing. In beiden Fällen wird das Opfer durch eine clevere E-Mail dazu gebracht, Daten wie Kontonummer und PIN preiszugeben. Im Unterschied zum Phishing, wird das Opfer beim ...

Laut einer neuen Studie fühlen sich Firmen besser vor Computer-Attacken geschützt als im letzten Jahr. Das könnte sich allerdings als Wunschtraum erweisen. Denn laut dem FBI Internet Crime Complaint Center (IC3) steigt die Zahl der so genannten “Vishing„-Angriffe bedenklich an.

Vishing ist eine Variante des Phishing. In beiden Fällen wird das Opfer durch eine clevere E-Mail dazu gebracht, Daten wie Kontonummer und PIN preiszugeben. Im Unterschied zum Phishing, wird das Opfer beim Vishing allerdings nicht auf eine fingierte Web-Site gelotst, sondern gebeten, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen. Dort werden ihm dann im direkten Gespräch die fraglichen Daten entlockt. Das Gemeine dieser Methode ist, dass der Verbrecher am Telefon noch leichter ein vertrautes Gefühl erzeugen und Legitimität vorgaukeln kann.

Damit wird die Grenze von der reinen Computer- hin zur Offline-Kriminalität überschritten. Für Unternehmen, aber auch Privatpersonen gilt umso mehr: Traue keiner E-Mail!

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Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Neue Gefahren durch E-Mail-Trickbetrug

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  • Am 28. Januar 2008 um 22:00 von helga

    @ Thomas

    Was bedeutet „verknackt“?

    Heißt das, du hast das empfangene Geld zuerst überwiesen und bist erst danach zur Polizei gegangen, um dich beraten zu lasse? Warum zum Teufel nicht in umgekehrter Reihenfolge?

  • Am 23. Januar 2008 um 16:01 von Ricojet

    Hallo,

    wie blöd kann man sein?

    Das Bste ist E-Mail nicht öffnen, und bei unerwünschten Anrufen einfach auflegen und sich nicht auf ein Gespräch einlassen.

    Also…d5

  • Am 22. Januar 2008 um 14:17 von Der Thomas

    Haii,

    Ich bin schon Opfer einer E-mail geworden. Diese war aber eine E-mail, ob ich mir was dazu verdienen möchte. Daraufhin habe ich geantwortet und einen Anruf bekommen. Ich möchte doch bitte das überwiesene Geld weiterleiten. Ich bin daraufhin zur Polizei gegangen um mir Rat ein zu holen.
    Bin aber daraufhin verknackt worden. Deswegen, wenn jemand auch eine E-mail erhalten sollte, wo er „sich was dazu verdienen“ möchte. Dann soll er das bloß sein lassen

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