Windows 10 1809 Oktober-2018-Update: bootbaren USB-Stick erstellen [Update 3]

Microsoft hat Windows 10 1809 Oktober-2018-Update fertiggestellt. Die ISO sind offiziell verfügbar. Auch das MediaCreationTool steht nun zur Verfügung.

Das letzte Woche veröffentlichte Windows-10-Build 17763.1 ist die Basis für das kommende Funktionsupdate von Windows 10, das im Oktober ausgeliefert werden soll. Noch hat Microsoft Windows 10 1809 Oktober-2018-Update jedoch nicht offiziell veröffentlicht. Allerdings ist es möglich, das Update schon jetzt herunterzuladen und eine ISO zu erstellen.. Microsoft hat inzwischen die ISO offiziell zum Download freigegeben. Daher kann man sich das Lesen des Abschnitts „Windows 10 1809 Oktober-2018-Update 17763.1: ESD zur ISO umwandeln“ sparen.

Update auf Windows 10 1809 Oktober-2018-Update 17763.107 (Update: 14.11.2018)

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Windows 10 1809 Oktober-2018-Update Build 17763.1 Redstone 5 Release x64 (Screenshot: ZDNet.de)

Windows 10 1809 Oktober-2018-Update 17763.1: USB-Stick erstellen

Hat man die ISO heruntergeladen, kann man damit ein Update von Windows durchführen. Hierfür reicht es, auf die ISO-Datei zu klicken, sodass diese als DVD-Laufwerk geöffnet wird. Mit einem Doppelklick auf Setup.exe beginnt das Update auf die neue Windows-Version.

ISO-aktivieren und Windows-Setup durchführen (Screenshot: ZDNet.de)

Für die Neuinstallation eines PCs ist die Erstellung eines bootbaren USB-Sticks empfehlenswert. Mit einem 8-GByte-Modell, das USB-3 unterstützt, ist man auf der sicheren Seite. Damit lässt sich Windows 10 1809 Oktober-2018-Update 17763.1 zügig installieren. Zuvor sollte der Stick frisch eingerichtet werden. Zwar kann auch das Tool Rufus, das am besten für die Erstellung eines USB-Sticks geeignet ist, den Stick formatieren, doch kommt es manchmal zu Problemen. Also am besten mit diskpart USB-Stick auswählen (list disk, sel disk x, x=Datenträgernummer des USB-Sticks) und clean eingeben. Nun ist der Datenträger bereinigt und muss neu angelegt werden. Der Einfachheit halber verwendet man dafür am besten die Datenträgerverwaltung. Hier klickt man den USB-Stick mit der rechten Maustaste an und wählt im Kontextmenü „Neues einfaches Volume“ aus. Die folgenden Dialogboxen werden mit den Standardeinstellungen bestätigt (insgesamt 5 Klicks).

Nun schließt man sämtliche Explorer-Fenster und ruft Rufus auf. Mit einem Klick auf „Auswahl“ navigiert man in das Verzeichnis, indem sich die zuvor erstellte ISO befindet und wählt diese aus. Nun muss man das Dateisystem in Rufus noch auf NTFS stellen. Anschließend klickt man auf „START“. Es folgt der Hinweis, dass die Daten auf dem USB-Stick gelöscht werden. Nachdem man dies bestätigt hat, beginnt die Erstellung der ISO. Mit einem USB-3-Stick an einem USB-3-Port dauert dieser Vorgang etwa 3 Minuten, mit einem USB-2-Stick vergehen 8:42 Minuten.

Rufus: bootbaren USB-Stick erstellen (Screenshot: ZDNet.de)

Von dem USB-Stick kann man Windows 10 1809 Oktober-2018-Update neu installieren.
Windows 10 1809: Installation von USB-Stick (Bild: ZDNet.de)

Themenseiten: Microsoft, Windows 10

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7 Kommentare zu Windows 10 1809 Oktober-2018-Update: bootbaren USB-Stick erstellen [Update 3]

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  • Am 25. September 2018 um 15:49 von C

    Spyware bleibt Spyware. Mit oder ohne fertiger ISO Datei.

  • Am 26. September 2018 um 4:53 von Sunny Marx

    Liebes ZDNet-Team,

    schon vergessen, was im Frühjahr passiert ist? Damals waren auch die ESD-Files auf den Servern. Und fertig war Windows 1803 doch noch nicht. Im Gegenteil. Ein paar fiese Bugs sorgten für Zündstoff bei Problemen.

    Winfuture hat daraus gelernt und einen „vielleicht könnte man es mal probieren“-Artikel verfasst. Warum habt Ihr nicht dazu gelernt? Windows 10 1809 ist NICHT FERTIG! Es ist erst dann fertig, wenn Microsoft das explizit sagt!

    • Am 26. September 2018 um 7:26 von Kai Schmerer

      Danke für das Feedback. Grundsätzlich ist Windows nie fertig. Schließlich kommen ja monatliche Updates, die Fehler beseitigen. Natürlich kann es wie im Frühjahr passieren, dass noch ein Build nachgeschoben wird. Ich habe den Artikel entsprechend ergänzt.

  • Am 26. September 2018 um 6:43 von luzifer

    das hat man beim letzen mal auch gesagt und dann war nix mit final …
    it´s done when it´s done! Und nicht vorher.

  • Am 28. September 2018 um 23:15 von Heinz Bischoff

    Ich bedanke mich für dieses Feedback, leider ist jedesmal mein Datenvolumen verbraucht, seid ich Windows 10
    installiert hatte, bei Windows 7 hatte ich keine Probleme in dieser Hinsicht. Es gab nicht soviele Updates.
    Ansonsten bin ich zufrieden mit das neue Betriebssystem von Windows 10

  • Am 13. Februar 2019 um 6:05 von Ferdi

    Vielen Dank für den Artikel. Leider schaffe ich es nicht, von einem NTFS-formatierten Stick zu booten. Habe schon mehrere (ältere) Rechner probiert. Kann das sein, das NTFS-Boot nur bei ganz neuen Rechnern funktioniert? Im Netz stolpert man über kompliziertere Anleitungen, die zwei Partitionen (eine FAT32 zum booten, eine NTFS für die Daten) erzeugen oder die die riesige INSTALL.WIM beim Server 2016 aufsplittet.

    • Am 13. Februar 2019 um 10:48 von Kai Schmerer

      Grundsätzlich funktioniert das Booten von einem NTFS-Boot-Stick auch auf älteren Rechnern. Ich habe das gerade überprüft (Gigabyte H657A-UD3H, Bios vom 28.1.2011). In Rufus müssen sie allerdings als Partitionsschma MBR wählen. Sollte das nicht funktionieren, probieren Sie die Option „Fix für ältere BIOSe verwenden (zus. Partition, usw)“. Diese Option wird eingeblendet, wenn Sie auf „Erweiterte Laufwerkseigenschaften einblenden“ klicken. Als letzte Möglichkeit können Sie mit „Alt + E“ den „Dual BIOS/UEFI-Modus“ aktivieren bzw. deaktiveren.

      Sollten diese Maßnahmen nicht erfolgreich sein, ist möglicherweise der verwendete USB-Stick inkompatibel.

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