Chaos Computer Club fordert Verbot unverschlüsselter Kommunikation

von Björn Greif

Er nimmt damit eine Gegenposition zu den Forderungen aus der Politik ein, verschlüsselte Kommunikation für Sicherheitsbehörden zu öffnen oder gleich komplett zu verbieten. "Wer Daten seiner Kunden unverschlüsselt überträgt, archiviert und damit deren Sicherheit gefährdet, muss mit empfindlichen Strafen belegt werden", so der CCC. weiter

Terrorabwehr: EU-Politiker fordert Krypto-Schlüssel

von Florian Kalenda

Der Anti-Terror-Koordinator der Europäischen Union Gilles de Kerchove sieht die legalen Kompetenzen der Polizeibehörden durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeschränkt. Er will Internetfirmen zur Herausgabe verpflichten. Der CCC kontert mit dem Vorschlag, unverschlüsselte Kommunikation unter Strafe zu stellen. weiter

Spähaffäre: Chaos Computer Club verklagt britischen Geheimdienst GCHQ

von Stefan Beiersmann

Der Beschwerde haben sich sieben weitere Organisationen angeschlossen. Sie fordern ein Ende der ihrer Ansicht nach unrechtmäßigen Angriffe auf Netzwerk-Infrastruktur und Administratoren. Als Beispiel führen sie den Angriff auf den belgischen Telefonanbieter Belgacom an. weiter

CCC und FSFE kritisieren Verordnungsentwurf zur Routerzwang-Abschaffung

von Björn Greif

In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf begrüßen Chaos Computer Club und Free Software Foundation Europe die Ideen der Bundesnetzagentur grundsätzlich, kritisieren aber, dass Zugangsdaten nur auf Kundenanfrage herausgegeben werden sollen. Stattdessen fordern sie, dass Provider diese Informationen von sich aus offenlegen müssen. weiter

Chaos Computer Club zeigt Bundesregierung wegen Beihilfe zu Spionage an

von Florian Kalenda

Ebenfalls angezeigt wurden die Präsidenten von MAD, BND und Verfassungsschutz. Ein CCC-Jurist sagt: "Es ist bedauerlich, dass gegen die Verantwortlichen und die Umstände ihrer Straftaten nicht längst ermittelt wurde." Das Ausspähen geschieht nach Darstellung der Kläger schließlich "vor aller Augen". weiter

Hacker überlisten Sicherheitssystem Touch ID des iPhone 5S

von Stefan Beiersmann

Der Chaos Computer Club verfeinert eine bereits bekannte Methode. Dabei wird ein Fingerabdruck abfotografiert und ausgedruckt. Den Hackern zufolge sind biometrische Daten zur Verhinderung eines unberechtigten Zugriffs "vollkommen ungeeignet". weiter

CCC: Auch neuere Version des Staatstrojaners ist illegal

von Anita Klingler

Sie enthält wie der Vorgänger eine Funktion zum Nachladen beliebiger Erweiterungen. Dem CCC zufolge halten mit Hilfe der Software beschaffte Informationen vor Gericht nicht stand. Er fordert einen vollständigen Verzicht auf Trojanereinsätze. weiter

Bundestrojaner: Justizministerin lobt Chaos Computer Club

von Björn Greif

Leutheusser-Schnarrenberger: "Das sind keine Chaoten, sondern Experten." Sie will die rechtliche Grauzone im Umgang mit Abhörsoftware beseitigen und dazu einheitliche Regeln aufstellen. Bundesweit wurde der Trojaner angeblich in mehr als 50 Fällen eingesetzt. weiter

Bundesfinanzagentur wegen Sicherheitslücken offline

von Anita Klingler

Der Chaos Computer Club hat den Finanzdienstleister auf die fehlerhafte Serverkonfiguration hingewiesen. Auch das Internetbanking der Agentur ist betroffen. Die Lücken hätten leicht für Phishing-Angriffe ausgenutzt werden können. weiter

CCC drängt auf rasche Einführung der Stiftung Datenschutz

von Anita Klingler

Laut Bundesinnenministerium ist ein Start noch 2011 realistisch. Zehn Millionen Euro sind dafür im Haushaltsbudget eingeplant. Die Stiftung soll neben dem Vergleich von Datenschutzbestimmungen auch Gütesiegel vergeben. weiter

De-Mail-Gesetz: Streit um Ende-zu-Ende-Verschüsselung

von Anita Klingler

Laut Bitkom reicht die Standardverschlüsselung für die rechtssichere E-Mail aus. Vertretern des Deutschen Notarvereins und des Chaos Computer Club ist das zu wenig. Die Telekom fordert indes eine verbindliche De-Mail-Domain. weiter

Wikileaks-Spenden: Stiftung geht gegen PayPal-Sperre vor

von Anita Klingler

Die Wau-Holland-Stiftung will per Anwalt die Öffnung von Wikileaks' PayPal-Konto erzwingen, das sie verwaltet. Der Zugriff auf rund 10.000 Euro an Spenden ist blockiert. Zudem soll PayPal seine Behauptung zurücknehmen, die Stiftung fördere "illegale Aktivitäten". weiter