Microsoft will sich offenbar von „Redstone“ verabschieden

Ein neues System soll aussagekräftigere Angaben über die Windows-10-Versionen machen. Nach dem nächsten großen Update im Herbst soll der Name Redstone nicht mehr verwendet werden.

Microsoft wird ab dem übernächsten größeren Update den Code-Namen Redstone nicht mehr verwenden. Ab 2019 soll es eine andere Bezeichnung für die unterschiedlichen Windows-10-Releases geben. Das berichtet der Branchendienst Windows Central unter Berufung auf eine Microsoft-Interne Mitteilung. Bislang ist aber nicht klar, wie Microsoft die Releases künftig nennen wird. Die neuen Code-Namen sollen jedoch mehr Bezug zum Release haben.

Windows 10 Insider Preview 16226 (Screenshot: Thomas Joos).Windows 10 Insider Preview 16226 (Screenshot: Thomas Joos).

Microsoft verwendet Redstone seit einiger Zeit. Seit dem Anniversary Update 2016 wird dieser Name für die verschiedenen Versionen verwendet. Damit wird vermutlich Redstone 5, also das nächste Feature-Update von Windows 10, das im Herbst erwartet wird, der letzte Redstone sein. Laut den Windows-Central-Quellen soll 19H1, das nach aktuellem Stand eigentlich Redstone 6 wäre, dann bereits den neuen Namen bekommen.

Whitepaper

Die Vorteile der Zentralisierung von PC- und Mac-Management an einem Ort

Mac-Computer werden immer beliebter. IT-Abteilungen stehen vor der Aufgabe, diese Geräte zu verwalten und tun sich damit oft schwer. Welche Vorteile die Zentralisierung von PC- und Mac-Management an einem Ort bietet, erklärt dieses Whitepaper.

Diese Codenamen richten sich vor allem an Entwickler, die damit schneller und besser feststellen können, welches Feature in welchem Release eingeführt wurde. So steht etwa die 19 für das Jahr und H1 für die erste Hälfte des Jahres oder das erste Update. Der Nachfolger wäre dann 19H2, 20H1 und so weiter. Man muss dann nicht mehr überlegen, wann welches Redstone-Update veröffentlicht wurde.

Für die Nutzer wird sich dadurch nur wenig ändern, denn eigentlich verwendet Microsoft die Codenamen nicht in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Und so ist weder Redstone noch 19H1 eigentlich nicht für die Nutzer bestimmt.

Trotzdem sind Namen wie Threshold, Blue, Blackcomb, Cougar, Longhorn, Lonestar oder Vienna deutlich griffiger als ein Zahlensystem. Eine Vollständige Liste mit Microsoft-Codenamen für verschiedene Produkte gibt es bei Wikipedia. Diesem Eintrag ist übrigens auch zu entnehmen, dass Redstone ein fiktives Mineral aus Minecraft ist. Der Vorgänger Threshold ist nach einem ebenfalls fiktivem Gasplaneten aus dem Spiel Halo: Combat Evolved entliehen.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Windows XP aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

HIGHLIGHT

Report: Entwicklung der Cloud-Nutzung

McAfee befragte im Rahmen der jährlichen Forschungsstudie zur Cloud-Sicherheit und der Migration zur Cloud mehr als 1.400 IT-Experten. Dieser Bericht zeigt den Stand der Dinge bei Cloud-Sicherheit auf und bietet praktische Hinweise. Jetzt herunterladen!

Themenseiten: Windows 10

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Microsoft will sich offenbar von „Redstone“ verabschieden

Kommentar hinzufügen
  • Am 29. März 2018 um 19:17 von Lukasz

    Habe heute RS4 installiert. Läuft klasse und allmählich sieht das OS auch richtig gut aus. So macht das Spaß.

  • Am 30. März 2018 um 7:52 von Mac-Harry

    Microsoft verabschiedet sich von so einigem. Ich bin ja echt kein Fan von Microsoft, aber was Satya da macht, hat Hand und Fuß. Meine Meinung zum Konzernumbau: https://think-digitally.de/konzernumbau-bei-microsoft

    • Am 30. März 2018 um 19:50 von Lukasz

      Was man MS lassen muss ist den richtigen Riecher gehabt zu haben, was die Cloud betrifft und mit Win 10 ein produktives OS am Start zu haben. MS kehrt offenbar allmählich zu alter Stärke zurück und nicht wenige sehen den Konzern womöglich als den ersten der die 1 Billiarde Dollar Marke durchbricht. Mal abwarten. Nadella macht derzeit offenbar einiges richtig.

  • Am 30. März 2018 um 20:47 von C

    Und Ich verabschiede mich – nach dem 14.01.2020 – von Microsoft. Komplett.
    Nach über 34 Jahren. Für immer.

    Und werde dieses auch meinem Umfeld und Kunden empfehlen. Wer so eklatant seine Kunden vernachlässigt und vorführt, der braucht keine Kunden mehr.
    Mal sehen, wie das den Aktionären schmeckt.

    • Am 2. April 2018 um 8:17 von C++

      Und ganz Redmond zittert

    • Am 2. April 2018 um 21:20 von Falk

      Verstehe sowas immer nicht. Im produktiven Anwendungsfall würde ich MS Produkte idR durch keine anderen ersetzen. Dafür haben sie sich für unser Unternehmen zu sehr bewertet und wir haben durchaus auch andere Systeme getestet. Nun aber nicht mehr.

    • Am 3. April 2018 um 14:31 von smartdata

      Öhm, weil MS die Updates nun anders benennen will, verabschiedest du dich von MS? Was das mit Kundenvernachlässigung zu haben soll, kannst du uns bestimmt erklären??Oder ist dieser Artikel lediglich ein x-beliebiger Ort und du wolltest die Welt nur wissen lassen, dass du von MS weggehst?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *