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DisplayMate kürt Samsung Galaxy S9 zum neuen Display-Primus

Samsungs neuestes Flaggschiff-Smartphone Galaxy S9 hat offenbar ein besseres Display als Apples iPhone X und das hauseigene Galaxy Note 8. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest DisplayMate. Die Unterschiede zum Apple-Smartphone, das ebenfalls mit einem OLED-Display von Samsung ausgestattet ist, sind allerdings nicht sehr groß: Unterm Strich steht bei beiden Geräten die Gesamtnote „Exzellent A+“.

Rekordwerte erreicht das Galaxy S9 unter anderem bei der absoluten Farbgenauigkeit (0,7 JNCD), die DisplayMate als „optisch nicht von perfekt zu unterscheiden“ einstuft. Die Farbtreue sei zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit besser als bei einem vorhandenen Smartphone oder einem anderem elektronischen Gerät wie Tablet, Laptop, PC-Monitor oder Fernseher.

Weitere Spitzenwerte ergab der Test für die Helligkeit (bis zu 1130 Nits), den Farbraum (141 Prozent von sRGB) und das Kontrastverhältnis (unendlich). Zudem weist das Display bei einem Blickwinkel von 30 Grad geringere Farb- und Helligkeitsabweichungen auf als jedes andere bisher untersuchte Smartphone-Display.

„Statt einfach nur die OLED-Hardware-Performance für das Galaxy S9 zu verbessern, hat sich Samsung darauf konzentriert, die absolute Bildqualität und die absolute Farbtreue durch eine werksseitige Displaykalibrierung deutlich auszuweiten und zu verbessern“, heißt es im Test von Raymond Soneira, President von DisplayMate.

Das Galaxy S9 sei zudem das erste Gerät, dass in allen Tests eine Note zwischen „sehr gut“ und „exzellent“ erhalten habe. Das iPhone X verpasste diese Note lediglich bei einem Test: der dynamischen Helligkeit.

In seinem Fazit betont Sonera zudem, dass höherauflösende Displays als das des Galaxy S9 keine „visuellen Vorteile“ für Nutzer bringen. Eine 4K-Auflösgung von 3840 mal 2160 Pixeln benötigte jedoch die doppelte Rechenleistung des 3K-Displays des Galaxy S9. Auch die Anforderungen an den Speicher seien doppelt so hoch. „Es macht also keinen Sinn, aus Marketinggründen die Auflösung oder die Zahl der Pixel pro Inch zu erhöhen.“

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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