Windows 10: Microsoft behebt schwerwiegende Fehler im Oktober-2018-Update

Microsoft testet seit gestern ein neues kumulatives Update für Windows 10 Version 1809 (Oktober-2018-Update). Das Build 17763.167, das derzeit nur im Release Preview Ring des Windows Insider Program zu haben ist, soll zahlreiche Fehler beheben. Darunter ist auch ein schon länger bekannter Bug, der dazu führt, dass Verbindungen zu Netzwerklaufwerken beim Windows-Start oder der Anmeldung eines Nutzers nicht automatisch wiederhergestellt werden.

„Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass Netzwerklaufwerke nach dem Start und der Anmeldung an einem Windows-Gerät nicht wieder verbunden werden können“, heißt es dazu in den Versionshinweisen von Build 17763.167. Ursprünglich wollte Microsoft den Bug erst im neuen Jahr korrigieren. Kurz darauf kündigte es einen Patch für November an.

Das kumulative Update beinhaltet aber noch weitere Fixes. Unter anderem soll Edge nun wieder den Upload von Dateien zu File-Hosting-Diensten per Drag and Drop unterstützen. Derzeit kann es allerdings noch vorkommen, dass ein Upload unvollständig abgeschlossen wird, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint.

Weitere Korrekturen betreffen die Stabilität von Verbindungen mit Bluetooth-Headsets, den Registry-Editor, Intune, die Einstellungen zur Display-Helligkeit und die Kamera-App. Außerdem soll es nun wieder möglich sein, über den Befehl „Öffnen mit“ Standardprogramme für bestimmte Dateitypen auszuwählen.

Wann das Update für die Allgemeinheit freigegeben wird, ist nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Microsoft bemüht ist, die Tests noch vor dem nächsten Patchday Anfang Dezember abzuschließen.

Nutzern älterer Versionen von Windows 10 steht seit gestern indes ein neues kumulatives Update zur Verfügung. Microsoft verteilt es an Windows 10 Version 1803 (April-Update), Version 1709 (Fall Creators Update), Version 1703 (Creators Update) und Version 1607 (Anniversary Update). Welche Änderungen und Korrekten die Patches bringen, kann im Windows-10-Updateverlauf nachgelesen werden.

Nutzer von Apple iCloud für Windows, die auf das Oktober-2018-Update warten, sollten das von Apple gestern bereitgestellte Update auf iCloud für Windows 7.8.1 installieren. Es entfernt die Kompatibilitätsprobleme, die Microsoft zuletzt veranlasst hatten, das Oktober-2018-Update für Systeme mit iCloud für Windows zurückzuhalten.

ANZEIGE

IT-Kosten im digitalen Zeitalter optimieren – Nutzen Sie innovative Technologien und generieren Sie neue Geschäftschancen

Erfahren Sie in diesem Whitepaper von Konica Minolta, wie sich durch die Nutzung innovativer Technologien neue Geschäftschancen generieren lassen. Jetzt herunterladen!

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

Corona befördert das Wachstum von Cloud-Services

Corona hat sowohl die Bedeutung der IT als auch von Public Cloud Services gesteigert. Die…

2 Tagen ago

ZTNA versus Remote Access VPN – 6 Vorteile

Remote Access Virtual Private Networks (VPN) haben lange gute Dienste geleistet, aber der Trend zum…

2 Tagen ago

AWS nutzt Fedora Linux für sein cloudbasiertes Amazon Linux

Ziel ist die Integration von Red Hat Enterprise Linux. Das Betriebssystem ist für Amazon EC2…

2 Tagen ago

So setzen Ransomware-Verbrecher ihre Opfer unter Druck

Ransomware-Angreifer setzen eine breite Palette von rücksichtslosen Druckmitteln ein, um die Opfer zur Zahlung des…

2 Tagen ago

Kubernetes gegen Ransomware

Container sind mittlerweile nicht mehr vor Attacken gefeit. Veritas verrät sechs Tipps, um Kubernetes-Daten vor…

2 Tagen ago

Storage-Tiering – ein obsoletes Paradigma

Das traditionelle Tiering von Speicherinfrastruktur in verschiedene Klassen je nach Alter der Daten und Zugriffswahrscheinlichkeit…

2 Tagen ago