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SDK integriert Werbung in Apps für Apple TV

Appodeal hat ein Software Development Kit (SDK) für die Integration von Inseraten in Apps für Apple TV veröffentlicht. Die Werbeplattform verspricht „intelligente Monetarisierung“ und will damit optimierte plattformübergreifende Kampagnen für iOS-Geräte und Apples Streaming-Box ermöglichen. Sie stellt außerdem einen höheren durchschnittlichen Umsatz auf tausend Seitenimpressionen (eCPM) in Aussicht.

Das Unternehmen aus San Francisco führt dafür das größere Engagement von Fernsehzuschauern an, zumal sie bereits an TV-Werbung gewöhnt seien. Auf dem großen Bildschirm seien außerdem andere Werbeformate im Banner- und Videoformat als auf Mobilgeräten möglich. Apple-TV-Apps seien an die Besonderheiten eines TV-Bildschirms angepasst und nicht nur größere Versionen von Anwendungen für iPhone oder iPad.

Publisher sollen mit Appodeal in der Lage sein, Werbung von Partnern wie Spotxchange und Applovin in ihre Aps für die Streaming-Box zu integrieren. Möglich sind Videos bis zu einer Länge von 30 Sekunden, die sich wahlweise überspringen lassen oder nicht. Zum Einsatz können auch Videos kommen, die dem Zuschauer für die Betrachtung eines Werbespots Belohnungspunkte versprechen.

Laut Appodeal benötigt die Integration des SDK, das nicht mehr als zehn Codezeilen umfasst, weniger als eine Stunde. Der Gewinn aus Apps soll sich maximieren lassen durch einen automatisierten Marktplatz, bei dem Werbenetzwerke und andere Interessenten in Echtzeit Gebote für jeden Anzeigenplatz abgeben. Steigende Gewinne seien zu erwarten, da „Apple TV die Wohnzimmer weltweit erobert“.

HIGHLIGHT

Wer profitiert am meisten vom Internet der Dinge?

NetMediaEurope führt eine Umfrage zum Thema „Internet der Dinge (IoT)“ durch. Wir würden gerne von Ihnen wissen, welche IT-Hersteller und –Märkte Sie als größte Nutznießer von IoT sehen. Sobald wir unsere Untersuchung beendet haben, übersenden wir Ihnen als Dankeschön gerne eine Zusammenfassung der Studie. Sie kennen sich mit IoT noch nicht so gut aus? Dann besuchen Sie doch einfach das Special zum Internet der Dinge auf silicon.de. Vielen Dank im Voraus für Ihre Teilnahme.

Die jüngste Version des Betriebssystems tvOS für Apples Streaming-Box wurde im Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Ihre Veröffentlichung ist im Herbst in Form eines kostenlosen Software-Updates vorgesehen. „Apps sind die Zukunft des Fernsehens, und Siri auf Apple TV hat die Art verändert, wie wir mit unserem Fernseher interagieren“, sagte Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple, bei der Vorstellung. Er sprach von erweiterten Funktionen, die den Zuschauern noch schneller liefern werden, was sie sehen wollen. „Es gibt mehr als 6000 Apps, die man auf Apple TV genießen kann, darunter über 1300 Videokanäle, die mit den neuen Siri-Funktionen in Kombination mit Single Sign-on für noch mehr Spaß beim Fernsehen sorgen.“

Mit einer eigenen App ist jetzt auch Sky auf der aktuellen Apple-TV-Generation vertreten und bietet Streaming über seinen Service Sky Online an. Das Angebot an Serien und Filmen ist Netflix und Amazon Prime zahlenmäßig weit unterlegen, schließt aber aktuelle Serienstaffeln etwa von „Game of Thrones“ und „Silicon Valley“ ein. Sky sagt allerdings lediglich eine unzeitgemäße SD-Auflösung zu. Im Gegensatz zu den wichtigen Mitbewerbern nimmt es zwar die Anmeldung online an, nicht aber die Kündigung. Serien sind im Monatsabonnement von Sky Online Entertainment für 9,99 Euro enthalten. Wer Kinofilme sehen will, muss zusätzlich Sky Online Cinema für monatlich 14,99 Euro abonnieren.

Tipp: Wie gut kennen Sie Apple? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Bernd Kling

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