Categories: Workspace

Nearby Share: Google startet AirDrop-Alternative für Android

Google hat mit der Verteilung einer neuen Android-Funktion begonnen. Nearby Share soll den Austausch von Inhalten zwischen Android-Geräten vereinfachen. Eine ähnliche Funktion bietet Apple unter der Bezeichnung AirDrop für iPhones und iPads an.

Nearby Share automatisiert vor allem die Auswahl des besten Protokolls für einen schnellen Dateiaustausch, egal ob online oder offline. Zur Auswahl stehen unter anderem Bluetooth, Bluetooth Low Energy, eine direkte WLAN-Verbindung und das Internetprotokoll WebRTC.

Nutzer können Dateien zudem auch anonym senden und empfangen. In den Privatsphäreeinstellungen lässt sich aber auch festlegen, dass ein Gerät für andere Nearby-Share-Nutzer nicht sichtbar ist – oder die Sichtbarkeit auf bestimmte Kontakte beschränkt ist.

Nearby Share wird über die Teilen-Funktion von Android gestartet. Ein Klick auf „Nearby Share“ zeigt eine Liste mit in der nähe verfügbaren Geräten an, die sich anschließend durch Antippen auswählen lassen. Der Empfänger erhält nun eine Benachrichtigung, wonach der Absender eine Datei mit ihm teilen möchte. Wird der Vorgang akzeptiert, übertragt Nearby Share die Datei und zeigt sie auf dem Gerät des Empfängers an.

Nearby Share anfänglich auf bestimmten Pixel-Geräten sowie einigen Smartphones von Samsung zur Verfügung, auf denen mindestens Android 6 läuft. Die Funktion soll in den kommenden Wochen für mehr Android-Smartphones und darüber hinaus auch für Chromebooks ausgerollt werden.

„Die Android-Community fragt seit langem nach einer Möglichkeit, Inhalte von ihren Geräten aus schnell miteinander zu teilen. Nach jahrelanger Entwicklung bringt Android daher Nearby Share auf den Markt, eine Plattform, die einen zuverlässigen und einfachen Austausch über Tausende von Android-Telefonmodellen und Milliarden von Menschen hinweg ermöglicht“, schreibt Daniel Marcos Schwaycer, Produktmanager für Android bei Google, in einem Blogeintrag.

Apple AirDrop erlaubt den Austausch von Dateien zwischen iOS-Geräten und Computern mit macOS. Einzige Voraussetzung: Die Geräte müssen im selben WLAN-Netz sein oder sich in Bluetooth-Reichweite befinden. Auch Samsung bietet ein ähnliches Feature namens Quick Share an.

ANZEIGE

Netzwerksicherheit und Netzwerkmonitoring in der neuen Normalität

Die Gigamon Visibility Platform ist der Katalysator für die schnelle und optimierte Bereitstellung des Datenverkehrs für Sicherheitstools, Netzwerkperformance- und Applikationsperformance-Monitoring. Erfahren Sie in diesem Webinar, wie Sie mit Gigamon-Lösungen die Effizienz ihrer Sicherheitsarchitektur steigern und Kosten einsparen können.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

IoT: Erfolg mit Advanced Analytics

Viele Industrieunternehmen in Deutschland haben das Potenzial des Internet der Dinge (IoT) für sich erkannt…

14 Stunden ago

Google eröffnet Ladengeschäft

Weltweit steht der Einzelhandel unter Druck, auch Apple und Microsoft bleiben von dieser Entwicklung nicht…

20 Stunden ago

Impf-Finder: So klappt es schneller mit dem Impftermin

Die Impf-Priorisierung in Deutschland wurde aufgehoben. Nun können sich alle Menschen im Alter von mindestens…

2 Tagen ago

Ukraine: Schlag gegen Ransomware-Bande

Polizeibehörden der Ukraine, Südkoreas und den USA haben gemeinsam mehrere Mitglieder der Ransomware-Bande „Clop“ verhaftet…

2 Tagen ago

Erneute Welle von DDoS-Erpressungen durch Fancy Lazarus

Warnung vor akuten Ransom DDoS-Attacken gegen Unternehmen in ganz Europa und Nordamerika im Namen von…

3 Tagen ago

Ransomware: Wer einmal zahlt, ist der Dumme

Die meisten Unternehmen erleben einen zweiten Ransomware-Angriff, nachdem sie bei der ersten Attacke Lösegeld bezahlt…

3 Tagen ago