Unspektakuläres Musik-Handy zum fairen Preis: Sony Ericsson W595

Eine wichtige Aktualisierung hat es bei der Kamera gegeben: Ihre Auflösung ist von 2 Megapixeln (W580) auf 3,2 Megapixel (W595) gestiegen. Ein Blitz fehlt allerdings immer noch, so dass man gut aussehende Fotos bei Stroboskop- oder schlechten Lichtverhältnissen vergessen kann. Wenn Fotos wichtig sind, sollte man ein Nokia N82 in Betracht ziehen.

Zum Lieferumfang gehört eine Sony-Memory-Stick-Micro-Speicherkarte. Das Handy unterstützt M2-Karten mit bis zu 8 GByte Speicherkapazität. Leider muss man erst den Akku herausnehmen, um an die Karte zu gelangen.

Soll auf Medien zugegriffen werden, die darauf gespeichert sind, muss man nur auf eine spezielle Walkman-Taste drücken, die eine saubere Medienmanager-Oberfläche aufruft. Mit ihr lassen sich bequem Multimedia-Dateien, Flash-Spiele und RSS-Feeds durchsuchen. Diese sind intuitiv angeordnet, und es macht Spaß, sie zu durchforschen. Ein eingebauter Beschleunigungssensor dreht Bilder und Videos automatisch, je nachdem, ob man das Handy horizontal oder vertikal hält.

An Musikformaten werden unter anderem MP3, AAC, WMA und WAV unterstützt. Geschützte WMA-Dateien werden im Test auch dekodiert, sofern sie gekauft sind und nicht abonniert. Doch beim Abspielen von Napster-To-Go-Downloads gibt es Probleme.

Auch Video ist nicht unproblematisch. MPEG-4-Videos mit niedriger Auflösung werden zwar unterstützt, aber es liegt keine Software dafür bei: Sony Ericssons eigener Medienkonverter kostet extra, und der Windows Media Player konvertiert die Testvideos nicht in ein brauchbares Format. Man kann also durchaus behaupten, dass dieses Handy nichts für Videofans ist.

Wer viel reist, wird sich darüber freuen, dass das Quad-Band-Handy W595 in allen Ländern funktioniert, die man besucht. Mit einer nativen YouTube-Applikation kann der Anwender außerdem alle Videos, die er aufnimmt, direkt auf Googles Tauschseite hochladen und natürlich auch die neuesten Clips durchsuchen. Das ist unglaublich einfach.

Weitere Features sind außerdem Stereo-A2DP-Bluetooth, ein UKW-Radio, Unterstützung für 3D-Flash-Spiele, eingebaute Stereolautsprecher (die tunlichst nicht im vollbesetzten Bus benutzt werden sollten) sowie eine 3,6-MBit/s-Verbindung für schnelles Internetsurfen. Wer ein wirklich solides Web-Erlebnis mit dem W595 haben möchte, sollte unbedingt den kostenlosen Browser Opera Mini installieren.

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ZDNet.de Redaktion

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