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Benchmark-Test: Grafikkarten

Immer wieder fragen kritische Anwender nach dem Sinn, Grafikkarten mit 107 Millionen Transistoren einzusetzen. „Wer braucht schon so viel Leistung?“, lautet die meistgestellte Frage im Zusammenhang mit modernen Grafikchips. Die Antwort darauf ist sehr einfach. Wer auf eine sehr gute Bildqualität wert legt, für den ist der Einsatz einer leistungsfähigen Grafikkarte lohnenswert. Anisotropisches Filtering und Anti-Aliasing sind jene Funktionen, die bei jedem Spiel für bessere Texturqualität sorgen. Hierfür sind die ATI-Grafikprozessoren Radeon 9700 Pro, 9700 und 9500 Pro am besten geeignet. Die Nvidia-Chips auf Basis der Geforce4-Technologie stehen bei hoher Texturqualität auf verlorenem Posten und können den ATI-Produkten nichts entgegensetzen. Erst der für Februar erwartete GeforceFX soll die Lücke zum Radeon 9700 Pro schließen.

Für Anwender, die zum Beispiel Auto-Rennen notfalls auch mit zackigen Objekt-Begrenzungen und unscharfen Texturen spielen, sind bereits Lowend-Grafikkarten mit Geforce MX 400 oder Radeon 9000 Pro ausreichend.

Leistungsstarke Grafikchips immer wichtiger

Moderne 3D-Spiele wie Unreal Tournament 2003 und Comanche 4 machen zunehmend Gebrauch von architektonische Eigenschaften, die nur auf modernen Grafik-Prozessoren zu finden sind. Eine ausreichend dimensionierte T&L-Engine sowie leistungsfähige Pixel-Shader werden immer wichtiger.

CPU-Leistung mit High-Quality-Settings

Der Vergleich zwischen den zwei Testplattformen liefert ebenfalls interessante Ergebnisse. Während das High-Performance-System mit Pentium 4/3,06 GHz bei niedriger Texturqualität noch durchschnittlich 38 Prozent mehr Leistung als der Athlon XP/2000+-Rechner bietet, sind die Performance-Unterschiede mit Anti-Aliasing und anisotropischem Filtering mit 5 Prozent kaum noch spürbar. Wer also auf Texturqualität wert legt und auf hohe Spieleperformance nicht verzichten will, benötigt nicht unbedingt eine besonders leistungsstarke CPU. Eine sehr gute Grafikkarte wie die Radeon 9700 Pro ist hingegen sehr zu empfehlen.

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ZDNet.de Redaktion

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