HPE-Server unterstützen ab sofort Windows Server 2016

Der Support ist Bestandteil des Service Packs 2016.10.0 für ProLiant-Server. Neu ist auch die Unterstützung für Red Hat Enterprise 6.8. Das SPP 2016.10.0 ist zudem das letzte Service Pack für ProLiant-G6-Server.

Hewlett Packard Enterprise hat ein Service Pack für seine ProLiant-Server (SPP) veröffentlicht. Die Version 2016.10.0 bringt vor allem Support für die Betriebssysteme Windows Server 2016 und Red Hat Enterprise 6.8. Darüber hinaus wird nun die Version 6.0 Update 2 von VMware vSphere unterstützt.

HPE ProLiant ML10 Gen9 (Bild: HPE)Das Service Pack behebt zudem diverse Fehler, die unter anderem beim Einsatz bestimmter Smart Array Controller mit VMware ESXi 5.5 oder 6.0 auftraten. Auch das Problem, dass HP Virtual Connect unter Umständen den Boot-Modus von UEFI zu Legacy Mode änderte, soll nun der Vergangenheit angehören. HPE empfiehlt außerdem ein System ROM Upgrade für bestimmte Proliant-Gen8- und –G7-Server mit einem System-ROM früher als 3/7/16. Ohne das Upgrade können in virtualisierten Umgebungen Fehler auftreten.

Die Versionshinweise enthalten nicht nur Details zu allen Fehlerkorrekturen, sie geben auch Auskunft über Probleme, die das Service Pack nicht behebt. Dazu gehört beispielsweise, dass Suse Linux Enterprise Server 11 SP1 den Chipsatz von ProLiant-Server der achten Generation nicht erkennt.

Das kombinierte Software- und Firmware-Update ist als ISO-Abbild für alle HPE-ProLiant-Server der siebten, achten und neunten Generation verfügbar. Es ist zudem das letzte SPP für ProLiant-G6-Server. Die Installation erfolgt über den HP Smart Update Manager (HP SUM), den das Unternehmen auf die Version 7.6.0 aktualisiert.

Das Update ist im HPE Support Center erhältlich. Allerdings setzt HP eine gültige Garantie oder eine aktuelle Support-Vereinbarung sowie eine Anmeldung per HPE Passport voraus.

Die Final von Windows Server 2016 ist seit Mitte Oktober verfügbar. Das Betriebssystem liegt in mehreren Varianten vor. Dazu zählt Windows Server 2016 Datacenter. Sie richtet sich an „stark virtualisierte Rechenzentren und Cloud-Umgebungen“. Microsoft bietet zudem die Versionen Windows 2016 Standard, Essentials, MultiPoint Premium Server, Storage Server und Hyper-V Server an.

Nano Server ist zudem neben Server Core und Server mit Desktop eine von drei Installationsoptionen für Windows Server 2016 Datacenter und Standard. Sie hat laut Microsoft nur etwa ein Zwanzigstel der Größe des Windows Server Core. Es seien nur absolut notwendige Komponenten wie Hyper-V, Clustering, Networking, Storage, .NET und Common Language Runtime enthalten. Der Verzicht auf Dinge wie eine grafische Oberfläche reduziere die Angriffspunkte auf die firmeneigene IT-Infrastruktur deutlich. Auch die Zahl der Neustarts durch Updates und Patches und das Risiko durch Eindringen von Schadsoftware von außen werde reduziert.

Der wichtigste Unterschied zwischen Windows Server 2016 Datacenter und Standard wiederum ist, dass ersteres die Ausführung von beliebig vielen Betriebssystemumgebungen und Hyper-V-Containern erlaubt. Die Standard-Version ist auf zwei Systeme beschränkt. Außerdem bietet die für Rechenzentren optimierte Version einige Zusatzfunktionen wie Storage Spaces Direct und Storage Replica, Shielded Virtual Machines und einen Networking Stack.

HIGHLIGHT

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Von Capex zu Opex: Mit IT-Kapazitäten aus der Cloud statt von eigenen Servern verwandeln Unternehmen gerade verstärkt starre Investitionskosten in dynamische Ausgaben, die sich dem Geschäftsverlauf anpassen – und werden damit flexibler. Immer beliebter: Infrastructure-as-a-Service (IaaS) aus der Open Telekom Cloud.

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
Freier Mitarbeiter
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