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Smarte Wohnungseinrichtung: Tipps und Tricks für mehr Komfort und Kosteneinsparungen

Was kann ein Smart Home?

Diese Entscheidung liegt bei dem Nutzer selbst, denn die Möglichkeiten sind erstaunlich vielfältig. Statistiken offenbaren, dass bereits 2020 geschätzte fünf Millionen Haushalte in Deutschland Geräte aus der Kategorie „Vernetzung und Steuerung“ nutzen. Hierunter fallen smarte Lautsprecher, Google Home etc. 2025 soll die Zahl 20,6 Millionen Haushalte betragen. An zweiter Stelle stehen, mit fast fünf Millionen deutschen Haushalten, Geräte aus dem Bereich „Komfort & Licht“. Hierzu zählen Deckenventilator mit Licht ebenso wie automatisch gesteuerte Rollläden und Jalousien. Platz drei nimmt die Sparte „Energy Management“ mit über drei Millionen Haushalten ein, unter die Steuerung und Kontrolle von Raumtemperatur sowie Energieverbrauch fallen. Und der Markt wächst. Fortwährend kommen neue Technologien heraus, die mit dazu beitragen, dass die Branche smarte Wohnungseinrichtung in den nächsten paar Jahren immer mehr Nutzer anziehen wird (Quelle: statista.de).

Smart Home planen: 5 Tipps

  1. Notieren, was das Smart Home für einen persönlich leisten soll.
  2. Definieren des Budgets. Hinweis: Mit Kosten ab 1.000 Euro ist für die Basisausstattung zu rechnen.
  3. Den Fokus auf die Bereiche Energieeinsparungen und Lichtsteuerung legen.
  4. Bei Neubauten das Haus sogleich mit einer Basisverkabelung smart-Home-tauglich machen.
  5. Bei Altbauten kabellose Smart-Home-Standards wie ZigBee, Z-Wave oder EnOcean verwenden

Vorteile des Smart Homes

Ein Smart Home bringt Komfort, Kosteneinsparungen. Ein Technik-Freak muss dafür niemand mehr sein, denn das Haus nimmt dem Anwender letztlich alle gewünschten Prozesse ab. Dafür muss es nur einmal mit der gewünschten und richtigen Technik eingerichtet werden. Das Wohnen in den Räumen des Smart Homes wird nicht aufwendiger, sondern deutlich komfortabler. So können Sie das Licht, ihren Ventilator oder die Musikbox im Nebenzimmer ganz einfach von der Couch aus steuern. Steckdosen lassen sich automatisch anschalten, Jalousien öffnen sich zur Wunschzeit von selbst, die Heizung schaltet runter, wenn keiner daheim ist und der Ventilator schaltet sich an sobald es zu warm wird. Oft bekommen die Bewohner gar nicht mit, wie die Abläufe im Haus erfolgen. Lästige Aufgaben erledigen sich von selbst bzw. durch technischen Geräten. Deswegen ist es wichtig, dass die Technik tatsächlich selbständig arbeiten kann, denn der Bewohner soll deswegen gar nicht täglich auf das Tablet oder das Smartphone schauen. Nur für einen gelegentlichen Fernzugriff und das erste Installieren wird das Gerät benötigt. Bezüglich der Energieeinsparungen durch das Smart Home hat das Fraunhofer-Institut für Bauphysik Erstaunliches zu berichten: Singles in einem Smart Home verbrauchen dank der automatisierten Prozesse bis zu 40 Prozent weniger Energie. Bei Familien liegt das Einsparungspotential im Smart Home bei rund 17 Prozent. Obgleich die Zahlen nicht riesig erscheinen, bedeuten sie dennoch Kosteneinsparungen von mehrere Hundert Euro pro Jahr. Zudem wird gleichzeitig die Umwelt geschont.

Konstantin Schöffer

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