Sun startet Hardware-Offensive

Der Sun Fire X4500 kombiniere die Eigenschaften eines Vier-Wege-Servers auf Basis des Opteron mit hohen Storage-Dichte und hohem Datendurchsatz. Der Server biete das Fünffache an Speicherdichte im Vergleich zu traditionellen Lösungen und ist für bandbreitenintensive Anwendungen wie etwa Digital Media Streaming, digitale Überwachung, Data Warehousing und Business Intelligence sowie High Performance Computing (HPC) gedacht.

Das System hat eine maximale Storage-Kapazität von 24 Terabyte bei einem Platzbedarf von ur 4 Höheneinheiten (17,78 cm) im Rack. Der Datendurchsatz des Systems (Disk to Memory) liegt bei zwei Gigabyte pro Sekunde. Die Kosten pro Gigabyte schlagen mit zwei Dollar zu Buche. Der X4500 ist neben Solaris 10 auch für Linux-Distributionen verfügbar.

„Das Konzept eines Datenservers ist vor allem für Unternehmen interessant, die nach einem effizienten Weg suchen, Applikationen mit hohem Bandbreitenbedarf von einem lokalen Server aus zu betreiben“, erklärte John Fowler, Executive Vice President der Sun Systems Group. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Einführung des Sun Fire X4500 Serversystems eine neue Welle an integrierten Storage/Server-Lösungen in Gang setzen werden.“

Erste Kunden wie das Tokyo Institute of Technology (Tokyo Tech), die University of Southern California (USC) und Verisign haben das System in ihren Rechenzentren getestet. Darüber hinaus hat eine Reihe von Sun-Partnern und unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) Support für den neuen Datenserver angekündigt. Hierzu zählen unter anderem Agnostic Media, Front Porch, Green Plum, SAS und Symantec.

Mit zwölf Terabyte Platten bestückt ist der X4500-Server zu Preisen beginnend bei 31.000 Euro erhältlich. Das System wird ab September 2006 verfügbar sein.

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ZDNet.de Redaktion

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