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Update für Chrome schließt Zero-Day-Lücke

Google hat heute ein Chrome-Update veröffentlicht, das drei Sicherheitslücken schließt, darunter eine Zero-Day-Schwachstelle, die aktiv ausgenutzt wird. Einzelheiten über diese Angriffe sind noch nicht öffentlich zugänglich.

Chrome 80.0.3987.122 schließt drei Sicherheitslücken

  • [1044570] High: Integer overflow in ICU. Reported by André Bargull on 2020-01-22
  • [1045931] High CVE-2020-6407: Out of bounds memory access in streams. Reported by Sergei Glazunov of Google Project Zero on 2020-01-27
  • [1053604] High CVE-2020-6418: Type confusion in V8. Reported by Clement Lecigne of Google’s Threat Analysis Group on 2020-02-18

Die Angriffe wurden bereits letzte Woche, am 18. Februar, von Clement Lecigne, einem Mitglied der Threat Analysis Group von Google, entdeckt. Die Patches für diese Zero-Day-Lücke sind in der jüngsten Chrome-Version 80.0.3987.122 enthalten. Das Update ist für Windows-, Mac- und Linux-Benutzer verfügbar, nicht jedoch für Chrome OS, iOS und Android.

Der Zero-Day wird unter der Kennung von CVE-2020-6418 gelistet und wird nur als „Type Confusion in V8“ beschrieben. V8 ist die JavaScript-Komponente von Chrome. Eine Type Confusion bezieht sich auf Codierungsfehler, bei denen eine App Datenausführungsoperationen mit der Eingabe eines bestimmten „Typs“ initialisiert, aber dazu gebracht wird, die Eingabe als einen anderen „Typ“ zu behandeln.

„Type Confusion“ führt zu logischen Fehlern im Speicher der Anwendung und kann zu Situationen führen, in denen ein Angreifer uneingeschränkt bösartigen Code innerhalb einer Anwendung ausführen kann.

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Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

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