Categories: Workspace

AMD stellt Ryzen 9 3950X sowie Threadripper 3960X und 3970X vor

AMD stellt mit den Prozessoren Ryzen 9 3950X und den Threadripper-Varianten 3960X und 3970X drei neue Desktop-CPUs für das High-Performance-Segment vor. Die Prozessoren sollen ab dem 25. November für 749, 1399 und 1999 Dollar erhältlich sein.

Ryzen 9 3950X verfügt über 16 Kerne und kann 32 Threads ausführen. Die Taktfrequenz liegt bei 3,5 GHz, der Turbotakt bei 4,7 GHz. Der L2/L3-Cache bietet eine Kapazität von 72 MByte. Die Leistungsaufnahme gibt AMD mit 105 Watt an. Der Chip ist kompatibel zu AM4-Mainboards, sofern ein BIOS auf Basis der Firmware AGESA 1.004 oder höher verwendet wird.

Mit dem Ryzen 3950X ergänzt AMD sein Portfolio von Ryzen-Prozessoren der dritten Generation, die der Hersteller bereits im Sommer vorgestellt hatte. Mit 16 Kernen bietet dieser gegenüber dem bisherigen Top-Prozessors Ryzen 9 3900X vier Kerne mehr.

Gegenüber vergleichbaren Intel-Prozessoren bietet der neue Ryzen 9 3950X mehr Performance bei einer niedrigerer Leistungsaufnahme.

Threadripper 3960X und 3970X

Für höchste Leistungsansprüche sieht AMD die neuen Threadripper-Modelle 3960X und 3970X mit einem Basistakt von 3,8 und 3,7 GHz sowie einem bis zu 4,5 GHz schnellen Turbomodus vor. Sie verfügen über 24 respektive 32 Kerne und können 48 beziehungsweise 64 Threads gleichzeitig ausführen. Wie auch die anderen Ryzen-Prozessoren der dritten Generation werden auch die Threadripper-Varianten bei TSMC im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt. Die Leistungsaufnahme gibt AMD mit 280 Watt an.

Für den Betrieb von Threadripper 3960X und 3970X ist ein Mainboard mit TRX40-Chipsatz und dem neuen sTRX4-Sockel nötig. Damit realisiert AMD insgesamt 88 PCIe 4.0-Lanes und zwölf 10-GBit/s-USB-Ports.

In Sachen Performance bieten die beiden neuen Threadripper-Prozessoren gegenüber dem schnellsten Intel-Desktop-Prozessor, einem Core i9-9980XE mit 18 Kernen, Leistungsvorteile zwischen 22 und 90 Prozent.


WEBINAR

Webinar-Aufzeichnung: Zugangsdaten unter Kontrolle behalten

Sicherheit beginnt bei Identitäten, hört aber nicht dort auf. Wie Identity Management, Active Directory und Privileged Access Management (PAM) zusammenpassen, erfahren Sie in diesem Webinar.

Kai Schmerer @KaiSchmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

Recent Posts

Bericht: Facebook gibt Pläne für Anzeigen in WhatsApp-Chats auf

Das mit der Umsetzung beauftragte Team ist aufgelöst. Dessen Arbeit entfernt Facebook aus dem Code von WhatsApp. Nicht vom Tisch…

1 Tag ago

Trickbot-Trojaner hebelt Benutzerkontensteuerung von Windows 10 aus

Eine neue Variante nutzt einen als Fodhelper bezeichneten Bypass. Dabei kommt eine legitime Windows-Datei zum Einsatz. Sie soll Nutzern eigentlich…

1 Tag ago

Türkei hebt nach fast drei Jahren Sperre von Wikipedia auf

Die Regierung setzt ein Urteil des Obersten Gerichtshofs um. Der stuft die Blockade als verfassungswidrig ein. Das Gericht folgt seiner…

1 Tag ago

Google stellt Chrome-Apps auf allen Plattformen ein

Die Änderung gilt schon in diesem Jahr für Windows, macOS und Linux. Unter Chrome OS gibt Google seinen Kunden mehr…

1 Tag ago

Januar-Patchday: Oracle schließt 334 Lücken in seinen Produkten

Es sind insgesamt 94 Produkte betroffen. 191 Schwachstellen lassen sich aus der Ferne ohne Eingabe von Anmeldedaten ausnutzen. Die Gesamtzahlen…

2 Tagen ago

Proof-of-Concept-Exploits für NSA-Crypto-Lücke in Windows veröffentlicht

Es liegen mindestens drei verschiedene Exploits vor, von denen zwei öffentlich verfügbar sind. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Angriffen deutlich.…

2 Tagen ago